RESET IM GEWUSEL alles auf Anfang

Shownotes

Frohes neues FebruJahr! Ähhh was???

Wer sagt denn, dass ein Neuanfang nur mit "Guten Vorsätzen" am Anfang des Jahres möglich sind? Maike ist ganz anderer Meinung: "Alles auf Anfang" geht immer. Ein Neuanfang bedeutet nicht, alles wegzuwerfen, sondern bewusst einen Reset zu setzen – im Alltag, im Denken, im Verhalten. Achtsamkeit hilft, diesen Startpunkt zu bemerken, zu entlasten und freundlich zu gestalten. Also:** Frohes neues FebruJahr!**

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„Ruhe im Gewusel“ Der Podcast mit Maike Hewing und Helge Hinsenkamp produziert von HinSEHENkamp

Technik und Schnitt: Tobias Schultze

Alle zwei Wochen Freitags. Überall wo es Podcasts gibt.

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Musik Intro: Mit Unterstützung von https://www.udio.com/ und kurz im Intro, lang im Outro: Jazzy Spot von Serge Quadrado Music über www.Pixabay.com Vielen Dank für den coolen Sound! Thanks a lot!

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir fangen mal mit dem Geräusch an heute.

00:00:05: Was mag es sein?

00:00:07: Weike, ich habe heute schon dreimal neu angefangen.

00:00:10: Womit?

00:00:11: Ich habe mich im Bett umgedreht.

00:00:14: Ja...

00:00:14: Ich habe jeweils die Dusche wieder angemacht nachher

00:00:19: und

00:00:20: mir dreimal eine Jocity eingeschänkt.

00:00:22: So, jetzt du!

00:00:23: Ist das ein Neu-Anfang oder ist das ein Weitermachen?

00:00:27: Ja, dann bin ich heute morgen neu angefahren.

00:00:29: Mit dem Tag.

00:00:31: Ja, mit dem Tag bin ich heute neu angefangen.

00:00:34: Wie jeden Tag.

00:00:36: Damit wäre die Folge ja schon im Kasten.

00:00:38: also alles auf Anfang!

00:01:06: Heute drücken wir den Resetknopf.

00:01:11: Neue Anfänge passieren nicht nur an großen Daten wie Neujahr, sondern vielleicht auch nach Karneval am Aschermittwoch.

00:01:20: Also Karnevals ist vorbei wenn ihr das hört.

00:01:23: neben Wooslons und deswegen besprechen wir das Thema haben wir letzte Masche ein bisschen angeteasst.

00:01:29: du sagst Kater weg Kostüme in die Kiste, alles auf Anfang macht mehr Sinn als die Neujahrsvorsätze.

00:01:37: Ja tatsächlich!

00:01:39: Also kann mehr Sinn machen.

00:01:43: Das liegt auch mal daran was wir neu machen wollen.

00:01:46: aber tatsächlich so diese ganzen Geschichten.

00:01:48: also wann war das?

00:01:49: der neunte erste oder der zehnte?

00:01:51: erstes ist The World Quitting Day?

00:01:53: Der Tag an dem die meisten Vorsätze wieder über Bord geworfen werden.

00:02:00: Das kam dieses Jahr sogar mehrmals in den Medien.

00:02:02: Und das ist meines Erachtens auch dem Zustand geschuldet, dass unser System, unser Körper wir alle eigentlich noch in der Winterpause sind und wir sind noch gar nicht bereit.

00:02:14: Neue Anfänge kosten Kraft und Energie und da sind wir noch gar nichts.

00:02:18: Das sollten wir besser mit dem Frühling zusammen machen wenn so unsere eigene innere Energie wieder mehr steigt Und da passt das nach keinerlei ganz gut.

00:02:26: Ja,

00:02:26: so langsam arbeiten wir uns nach und nach Richtung Frühling.

00:02:31: dabei sagt man doch aller Anfang ist schwer.

00:02:35: Stimmt das?

00:02:37: Ja klar also oder man kann es auch anders sagen alles wie war das?

00:02:43: ja?

00:02:43: heißt das nochmal Alles ist schwer bevor es leicht wird.

00:02:51: Ja, wir brauchen also im Anfang.

00:02:52: Das heißt, wir sind Menschen und Gewohnheitstiere.

00:02:55: Wir machen alles sehr viele Routinen, sehr viel gewohnheitsmäßig Und wenn wir etwas verändern wollen, dann brauchen wir eine andere Energie.

00:03:03: Wir brauchen viel mehr Bewusstheit für unsere Handlungen und vielleicht auch mal die Kraft uns gegen so einen inneren Schweinehund durchzusetzen.

00:03:12: Das was gewohnt ist das, was wir können, das fällt uns einfach leicht.

00:03:16: Was neu ist, fällt uns eben nicht leicht.

00:03:18: Also wie bei einer Sprache lernen oder wenn wir das erste Mal geometrische Formeln auflösen sollen?

00:03:23: Oder kann man überhaupt auflöschen?

00:03:25: Warte, das ist nicht so mein Skandal.

00:03:27: Aber ja, wenn wir uns erst mal mit einem neuen Thema beschäftigen...

00:03:32: Das ist mit alles auf Anfang gemeint?

00:03:36: Naja!

00:03:36: Alles auf Anfang bedeutet ich möchte etwas neu starten.

00:03:39: Ich möchte etwas anders machen.

00:03:41: Zudem haben wir die Neu-Anfangs-Queen hier.

00:03:44: Haben wir eigentlich auch ein neues Intro?

00:03:46: Natürlich nicht.

00:03:47: Warum?

00:03:48: Hach, werde einmal wieder Zeit.

00:03:51: Wir regen es mal in der Konferenz an Du kannst es ja auch anregen, dann reißt sie dir den Kopf haben.

00:03:58: Meinst du?

00:03:59: Na gut!

00:04:00: Dann mach ich's.

00:04:02: So ein neuer Kopf.

00:04:04: Naja...

00:04:05: Ja meine Neu-Anfangs-Screen habe ich dich ja gerade genannt.

00:04:10: Machen wir mal einen Schritt zurück.

00:04:12: Warum ist das der manchmal diese Sehnsucht alles auf Anfang zu setzen?

00:04:20: Ich glaube ganz einfach weil du irgendwie innerlich merkst So wie es gerade läuft, sind die Kosten höher als der Nutzen.

00:04:28: Also das nimmt mir mehr Energie oder kostet mich mehr Energie als es mir gibt und ... Die Sehnsucht ist selten nach dem neuen an sich sondern nach Entlastung... Nach dem Gefühl von Selbstwirksamkeit danach eine andere Version von dir vielleicht wieder zu entdecken oder mal rauszulassen.

00:04:52: oder Naja, auch nach Coherenz.

00:04:55: Also das was du machst... Auch zu dir passt!

00:04:59: Ja?

00:04:59: Dass es passend und stimmig ist.

00:05:01: Es nennt sich vieles, was aufgehört.

00:05:02: Coherentz also dass es stimmiges mit dir.

00:05:05: Also wir wollen ja nicht einfach nur auf gut und doll bekommen raus irgendwas neu machen ne?

00:05:09: Das meine ich ja, man muss ja jetzt auch dem Weg finden... Ist es Neuanfang, ist dieser Resett nenne ich es jetzt mal sinnvoll oder Ist es auch eine Flucht vor irgendwas, sonst macht keinen Sinn denn so?

00:05:28: Ja.

00:05:29: Wie hattest du das jetzt gerade noch genannt?

00:05:34: Koherenz?

00:05:34: Ja!

00:05:35: Ich glaube um zu erkennen ist es ein Wunsch nach neuer Empfang oder ist es eine Fluchte... Also das ist ja aus der klinischen Psychologie, aus der allgemeinen Psychologie.

00:05:44: Es gibt ja unterschiedliche Zielarten.

00:05:48: Das eine ist ein Vermeidungsziel Das will ich nicht mehr.

00:05:51: Und das andere ist ein ... Ach, wie nennt man das denn noch mal?

00:05:55: Vermeidungsziel und dann zieht ihn wo ich hinkomme.

00:06:00: Also... Ich komme jetzt gerade nicht mehr rausziehen auf den Namen Erwäudens.

00:06:06: Das ist die Vermeilung des Anderen.

00:06:10: Das Approach glaube ich heißt das Annäherung.

00:06:14: so Jetzt komm' ich also es ist approach dieses approach, diese Annäherungsziel oder annäherungsmotivation ist.

00:06:24: Ich möchte zu etwas hin.

00:06:26: Also ich orientiere mich an Zielen und Werten oder einen bestimmten Wachstum.

00:06:32: Und da kann man sich gut darauf ausrichten.

00:06:35: also was will ich erleben?

00:06:37: Was will ich entwickeln oder was will vielleicht verwirklichen?

00:06:40: Das ist so dieser Neuanfang mit dem Ziel auf etwas hinzuarbeiten.

00:06:45: Ich sag mal gefühlt mit Interesse, mit Hoffnung und Neugier.

00:06:50: Das

00:06:50: klingt ja auch eher positiv?

00:06:52: Ja genau das ist so ein Vermeidungsstil weg von... Man orientiert sich eher an einem Mangel oder einer Bedrohung etwas was ich nicht mehr will an einem Schmerz, an der Überbelastung.

00:07:08: Und da liegt so der Fokus.

00:07:12: Was will ich nicht mer fühlen oder was will ich mich ertragen?

00:07:17: Und was wir da oft eben haben, sind Gefühle wie Angst oder wie Stress, Wehrschöpfung, manchmal auch Ekel sogar.

00:07:24: Also das sind unterschiedliche Arten und man könnte vielleicht bei dem einen sagen also das Erwäudens, dies vermeiden ist eher so die Flucht von etwas weg wobei das nicht schlecht ist ne?

00:07:35: Es geht jetzt nicht um diese reine Flucht und ich hau jetzt hier ab lass alles liegen und durchweilen Prüben ist alles besser.

00:07:43: Darum geht es nicht, sondern das sind zwei unterschiedliche Arten von Motivationen.

00:07:50: Will ich von etwas weg oder will ich zu etwas hin?

00:07:52: Und das ist gut wenn man weiß wovon will ich weg und wohin... Das kann

00:07:56: man so auch positiv sagen.

00:07:57: Auf

00:07:57: jeden Fall!

00:07:58: Auf jeden fall.

00:07:59: Leichter wird's, wenn ich weiss, wovor ich weg will und wohinhin ich ihn dann auch fange.

00:08:03: Also

00:08:03: beides gleich.

00:08:05: Es ist immer zusammenhängt.

00:08:07: Ne,

00:08:07: muss nicht sein.

00:08:08: Nein.

00:08:10: Jetzt müssen wir das mal ein bisschen aufs weltliche Niveau geben.

00:08:12: Gibt's ein Beispiel, wovon könnte ich wegwollen?

00:08:16: Du hast immer so ein bisschen plakativ gerade

00:08:18: ausgedrückt... Ich mach das mal

00:08:20: nicht plakativ meinig.

00:08:21: Ein bisschen theoretisch.

00:08:22: Ich

00:08:22: mach es mal sehr deutlich persönlich deutlich.

00:08:26: Letztes Jahr bin ich angefangen im Krankenhaus und pö-apö schlich sich ein dass ich wusste wo überall die einzelnen Süßigkeiten Tankstellen sind.

00:08:35: ja die einen bei der Station die anderen bei den Therapeuten das andere war dann Chefarzt der Kriteriat, wo ich auch regelmäßig durchmüsste und ich wusste überall

00:08:44: gibt's... Hier in Bombsdalen, Duplo oder an... Genau.

00:08:46: Und das habe ich ziemlich, ziemlich... Irgendwann kam so eine Schleife, dass dann immer wenn irgendwas war, ich dann irgendwo war.

00:08:53: und was ich gemerkt habe ist, dass ich mittags nach der Arbeit unfassbar müde war.

00:08:58: Ich war einfach unfassbarmüde!

00:09:01: Dann hab' ich mich... Das hatte ich vorher nicht und da habe ich gedacht naja gut und dann irgendwann kam es, dass sie gesagt hat ich hab keinen Bock mehr auf diese Scheiß industriellen Süßigkeiten und habt das einfach.

00:09:12: also ich weg davon von diesen.

00:09:14: Ich gehe erst ich sag mal um halb eins dahin dann um halbe zweit dahinten halbt drei da ein ist nämlich weiter als es übertrieben.

00:09:20: aber, ich wollte dass nicht mehr dieses ständig überall grasen müssen so weil das hat ja auch was damit zu tun stress bewältigung oder was weiß ich was.

00:09:28: ne genau unter war mir für mich ganz wichtig das hört auf.

00:09:33: So und da muss ich weg von kommen und dann habe ich mir Strategien gesucht, die mir geholfen haben, dass ich das nicht mehr tue.

00:09:43: Hände auf dem Rücken überkreuzt?

00:09:46: Nein!

00:09:46: Ich hab mir selber einfach eine Knabberbox fertig gemacht.

00:09:48: Ach du hast

00:09:49: woanders so selbst gegessen also...

00:09:54: Gemüse!

00:09:55: Also es ging darum, was zu beißen zu haben und irgendwie Druck abzubauen.

00:09:59: Also habe ich mir Gemüse mitgebracht und das funktionierte super.

00:10:03: Das ist ein typisches Weg von Ziel.

00:10:05: Ach!

00:10:06: Das ist also relativ klein.

00:10:07: Ich hatte jetzt ein größeres Beispiel erwartet.

00:10:11: Es ist toll, dass es auch im kleinen, neun Anfang alles auf Dings reset.

00:10:19: Und ein typisches... Also ich würde sagen, ein typischen Hinzu-Ziel wäre natürlich Was ist denn typisches hinzuzielen?

00:10:31: Mach du da mal ein Beispiel.

00:10:32: Mir fällt gerade kein Sein, was möchtest Du erreichen?

00:10:34: gerne

00:10:35: Ich möchte gerne

00:10:38: regelmäßig Sport machen.

00:10:42: Ja, ich wollte ja ein Beispiel suchen.

00:10:44: Das wäre jetzt ein plakatives Beispiel.

00:10:46: Ich will also mehr Sport treiben oder ich möchte etwas erreichen.

00:10:50: einen gewissen weiß ich nicht beruflichen Erfolg.

00:10:53: Wäre ja eventuell auch so

00:10:56: ein Ziel?

00:10:57: Und dann das wäre etwas was dann eher eben von den warum also werte war.

00:11:03: es versprichst du dir davon Was willst du dann erleben?

00:11:07: Was willst Du entwickeln, was willst Du

00:11:09: verwirklichen?".

00:11:09: Also da geht es eben in die Zukunft gerichtet.

00:11:13: Wo will ich hin?

00:11:14: und bei den Vermeidungszielen oder von dem Weg von Zielen ist das eben so.

00:11:19: Ich will das loslassen, ich will das hinter mir lassen.

00:11:21: Da habe ich noch gar nicht unbedingt ein Fokus darauf, wo's hingeht.

00:11:24: nur Das will ich nicht mehr!

00:11:27: Das sind jetzt unterschiedliche Formen sag' ich mal der Sehenzucht oder

00:11:32: der

00:11:32: Motivation

00:11:33: für einen Neuanfang.

00:11:35: Also der muss ja erst mal da sein, damit ich überhaupt... also wenn das nicht ist brauche ich ja keinen Neustart.

00:11:41: Genau!

00:11:41: Ich brauche erstmal eine Motivation und dann kann man schon mal das erste Mal warum will ich?

00:11:45: Das ist ein Weg von Ziel oder das ist ein Hinzu-Ziel?

00:11:48: Und da muss ich jetzt erstmal werten sind die haben die andere Ursachen?

00:11:53: vielleicht weil vielleicht brauchte ich ja dann gar kein Neustat?

00:11:58: oder ist es ein kleine Neustartschrittel?

00:12:00: Naja, etwas wegzulassen ist auch neuer Start.

00:12:04: Ist ja genau so gut einen Neuestart.

00:12:05: Also das Neustart ist immer, wenn du etwas, was besteht und bereits bestehst unterbricht.

00:12:11: Und anders machst.

00:12:12: Das ist ein Neustat im Kleinen wie im Großen.

00:12:16: Wir haben schon so bisschen über die Lösung sozusagen gesprochen oder die Erkenntnis.

00:12:23: Warum motivieren uns denn neue Anfänge überhaupt zu stark?

00:12:27: Warum wollen wir das senden?

00:12:29: Oder was treibt uns an?

00:12:32: Ja, wir können auf ganz unterschiedlichen Ebenen spüren so wie es jetzt ist geht's nicht weiter.

00:12:36: Wir können das auf der körperlichen Ebene spülen wenn wir zum Beispiel chronisch erschöpft sind Obwohl man eigentlich nichts Nichts besonders macht.

00:12:43: oder wenn uns langweilig ist ja bei mir in so eine sinnlosigkeit vielleicht hineinsaufen Wenn wir viel säufzen vielleicht auch einfach dieses und schwer tun wenn wir viel spannungen nacken kiefer brust haben also Oder wenn wir auch einfach häufige Infekte, die Fuse beschwerden haben also wo man gar nicht so klar ist.

00:13:04: Irgendwo ist da in unserem System dieses Zeichen dieser Hinweis irgendwas stimmt nicht.

00:13:10: wir müssen was ändern.

00:13:11: es geht immer darum etwas zu ändern.

00:13:15: Wir müssen noch gar nicht wissen was das ist aber... Achso!

00:13:17: Das heißt es kann also irgendeine Beschwerde da sein und dann merkt mal daraus ergibt sich das überhaupt, dass es nicht was zu ändern wäre?

00:13:24: Körper-, Geist- und Seele hängen zusammen.

00:13:26: Und wenn wir das vielleicht noch nicht merken, aber kann das durchaus sein, dass wenn ich ständig Nackenschmerzen habe, ich nicht merke, dass ich bei der Arbeit ständig die Zähne zusammenmöße, weil ich denke, ich muss hier irgendwie durchhalten und dann merke so kann's aber nicht weitergehen.

00:13:39: Also das ist ein Weg von Ziel, ein Vermeidungsziel.

00:13:44: Ich brauche etwas anderes.

00:13:46: Das muss nicht sein, ich brauch was anderes.

00:13:48: zum Beispiel.

00:13:49: Wir können es aber auch tatsächlich emotional stark oder mental auch stark merken, wenn jemand sehr zynisch ist.

00:13:55: Oder oft sehr zygnisch ist vor allen Dingen gegenüber Dingen die früher wichtig waren.

00:14:01: also wenn man so merkt vielleicht auch ein Stück weit dass sich jemand oder das ich mich selbst nicht mehr ernst nehme.

00:14:10: So das Gefühl haben eigentlich übergehe ich ständig meine eigenen Bedürfnisse hier in dem was mit dem was ich gerade tue oder wenn ich so das Gefühl habe Diese Rolle oder das, was ich hier gerade übernehme.

00:14:22: Das passt doch eigentlich gar nicht zu.

00:14:23: Das bin ich doch eigentlich garnicht?

00:14:26: Oder ist jetzt so gespannt dass ja einmal die du hast ein bisschen geschwankt, indem das einmal ist der Blick in mich auf mich selbst das zu erkennen.

00:14:34: Das andere ist es bei jenem anderen zu erkennen

00:14:37: Ja aber das kann man natürlich beandern.

00:14:40: also da sind wir wieder sehr universell.

00:14:43: Also das geht weder dieses.

00:14:44: Wir äußern uns eigentlich mal relativ gleich in ähnlichen Situation.

00:14:49: Natürlich kann dich ein Leben, was ich als Tod langweilig empfinde sehr erfüllen und du äußerst das in anderen Situationen als ich.

00:14:57: aber so.

00:14:58: die Anzeichen für es wird notwendig, dass sich etwas ändert.

00:15:06: Die sind schon sehr ähnlich.

00:15:08: also wie gesagt unser Nervensystem auch das ist da wieder beteiligt ist etwas, was sich äußert über Körper über Geist über Psyche.

00:15:16: Das heißt ich könnte, vielleicht erkenne ich selbst nicht, dass ich immer zynischer werde.

00:15:22: Immer verbitterter auf meinen bisherigen Lebensweg schaue oder auf mein bisheriges Leben und dann kann man aber von außen sagen, was ist doch da?

00:15:37: Das macht man ja auch ganz oft so.

00:15:38: Also ich sage mal in Gesprächen, wenn man sich mit jemandem unterhält und der wirkt... Man kennt ihn gut und er wirkt zunehmend zynischer.

00:15:45: dann fragt man auch mal nach.

00:15:46: Sag mal kann es eigentlich sein dass du was anderes machen musst oder was wünschst du dir anders?

00:15:52: Sollte man zumindest mal nachhaken?

00:15:54: ne?

00:15:55: Ja, das ist aber damit die Frage beantwortet warum uns die Anfänge so stark motivieren.

00:16:01: Nein, das wäre erstmal eine Ursachenfindung.

00:16:05: Naja also anfing, motivieren und zu motivieren.

00:16:09: Motivieren ist eigentlich so stark weil wir erst mal eine Vision haben und die Hoffnung Und dann haben wir so dieses Bild von uns wie wir schon fertig sind Ohne dass wir was gemacht haben.

00:16:21: das ist glaube ich so dieses was uns motiviert.

00:16:23: dieses morgen Morgen fange ich an.

00:16:25: oder also ein

00:16:25: bisschen wer heute

00:16:27: ja und da kommt er schon sofort aber nicht heute noch nicht erstmorgen oder ab dem ersten ersten oder ab Aschermittwochen oder keine ahnung wann.

00:16:36: Das sind ja so.

00:16:37: Zeitpunkte oder Zeitmarken, sag ich jetzt mal die in Richtung Kalenderjahr gehen.

00:16:47: Also sehr temporäre Zeitmarke.

00:16:49: Oder wenn ich das und das erreicht habe dann fange ich damit an?

00:16:52: Ich

00:16:52: hab aber schon einen Schritt weiter.

00:16:54: wie viele?

00:16:54: also da waren wir ja schon ein bisschen wieder in unserem Aufschieberitis-Modus oder in unserem Morgenfangig-Anmodus.

00:17:02: wie du das gerade genannt, Zeitmarke auch wahrnehmen.

00:17:06: Also ich muss ja auch sagen, morgen fange ich an also fang' ich auch morgen an.

00:17:11: oder der Wunsch nach alles auf Anfang ist nicht groß genug?

00:17:15: Vielleicht ist der Leidensdruck nicht groß enough oder ich bin halt zu viel Angst Fehler zu machen oder es nicht zu schaffen und deswegen schiebe ich's auf.

00:17:22: Das kann natürlich auch sein und das ist auch offen Grund dass wir sagen Nee jetzt bin ich noch nie soweit Ich brauche noch ein bisschen Aber dann.

00:17:30: Also das ist ja alles noch, diese Motivation etwas anders zu machen, ist da.

00:17:38: Und in der Vorstellung, weil man schon eine Idee hat wie sich das anfühlt fühlt es sich auch total toll an und erst dann merkt man die kleinen Schritte sind aber gar nicht ganz so einfach, wie sich dies anfühlen.

00:17:54: Deswegen ist man sehr motiviert die ersten neun Tage oder zehn Tage und dann merken wir, ich kann das jetzt nicht durchziehen Ja, Schritte zu groß geplant oder wie auch immer und das zerstört dann aber auch schon wieder so ein Bild von mir selber.

00:18:07: Es kann ja dann sein oder oft ist es dann so ich hab's wieder nicht geschafft.

00:18:11: Wir drehen uns ja oft um die gleichen Neu-Anfänge.

00:18:13: Dann habe ich den aber zu hoch gesetzt vielleicht?

00:18:16: Oder kleinere... Zeitmarken

00:18:22: oder ich nehme halt eine zeitmarke die mehr was mit mir zu tun hat ja also und die konkreter ist vielleicht lasse ich sein und sag

00:18:30: bis zum einem geburtstag patch möchte ich gerne.

00:18:33: Ja es auch eine sehr krasse zeit marke, vielleicht konkreta und kleiner werden zu sagen jeden tag um sechzehn und dreißig mache ich jetzt einmal für eine minu ich nehme mal dieses Das ist eine sehr konkrete Zeitmarke.

00:19:00: Und sie ist auch niedrigschwellig, will ich mal

00:19:02: sagen?

00:19:03: Genau und darum geht es nämlich auch diese Niedrigschwälligkeit, die nimmt uns so diese Angst etwas anders zu machen.

00:19:19: Ja, also wir haben ja einfach in uns auch so einen Anteil der will ein ist einfach schaffen.

00:19:24: Der zielorientiert und der hat aber zugleich auch Angst dass das nicht hinkriegt.

00:19:29: Und je kleiner die Schritte desto kleiner ist die angst es nicht zu schaffen Dass du sicherer sind und dass du besser fühltest dich an.

00:19:36: Aber ich habe ja ein großes Ziel.

00:19:38: Also ich sage ich mal und dann helfen mir da denn die kleinen schritte nur die brauche ich ja ewig

00:19:43: ja das kann sein Aber nur die kleinen Schritte helfen.

00:19:46: Oder werden die Schritte irgendwann größer?

00:19:48: Aus klein, wenn mittlere und irgendwann malen?

00:19:50: Das kann sein muss aber nicht!

00:19:52: Aber wenn ich mir überlege... Ich starte zehnmal und mache versuche zehn Mal einen großen Schritt den schaffe ich nicht.

00:20:00: oder ich starte einmal und mache zehn kleine Schritte bis zum ersten großen Schritt und habe denen dann geschafft.

00:20:05: Dann kann ich nach hinten schauen sagen okay da bin ich da war ich noch nie Vielleicht.

00:20:10: Und das motiviert mich zum Weitermachen und das stärkt mein Selbstvertrauen, also dieses ständig Anfangen ist dann nicht zu machen weil der Schritt zu groß war dass das das naht so an unserem Selbstvertrauen.

00:20:24: Das dürfen wir uns nicht vergessen.

00:20:25: Wir machen uns selber damit eigentlich ein Stück weit fertig wenn wir die Geschritte zu groß setzen.

00:20:32: Aber wenn ich es dann überstanden habe dann bin ich habe ich sehr überstanden schneller vielleicht als mit den kleinen.

00:20:37: Wie oft hast du es geschafft?

00:20:39: Das weiß ich nicht, wie ich sage ja Mann.

00:20:42: Also davon ab würde ich sagen schon also das... Ich würde es sagen mit meiner... Ich brave sie hier oft schon angeführt meine drehundert Gramm Schokoladensucht die habe ich von jetzt auf gleich patcht.

00:20:55: Aber ich möchte nicht wissen... Und aber

00:20:56: ich habe gesagt ich mache jetzt mal ein hundert Gramm und danach noch einen Riegelchen und Dings.

00:21:02: Wie lange hast du vorher schon gesagt?

00:21:04: Ich hab keinen Bock mehr da drauf

00:21:06: Das weiß ich nicht.

00:21:07: Du hast sicherlich einen sehr hohen Leidensdruck.

00:21:09: Ja,

00:21:10: das weiß ich ja gar nicht.

00:21:12: Ah so!

00:21:12: D.h.

00:21:13: je höher der Leidendruck umso größer besteht?

00:21:16: Das war für mich schon ein kleiner Schritt sofort aufzuhören.

00:21:18: Mir ist das sehr ähnlich gegangen in den Jahr.

00:21:21: Also du hattest ganz viel für dich innerlicher schon an Wertigkeit und so gesammelt warum es für dich wichtig ist das nicht mehr zu tun.

00:21:29: Also ich kann das vielleicht so ein bisschen nachvollziehen.

00:21:32: Mir ging es ganz lange mit Fleisch essen, mit Kaffee trinken auch so ja?

00:21:36: Ich habe jahrelang versucht eigentlich wollte schon ganz lange Jahre kein Fleisch mehr essen und dann ach wieder hier weil auch ich sag mal dass sehr sehr ja auch.

00:21:45: also wie soll ich jetzt sagen ist es sehr leicht verfügbar geht schnell und und und alle essen das und wenn man zum Grillen eingeladen wird man will keine extra Wurst spielen und solche was in dem Wort So.

00:21:59: Und dann war aber irgendwann der Zeitpunkt, wo es in mir innerlich und das ist ein Moment, der passiert nicht oft.

00:22:07: Aber von jetzt auf gleich – und das fand ich so interessant – war dass ich Kaffee und Fleisch einfach gesagt habe, ich tust nicht mehr.

00:22:16: Und dieser Zeitpunkt war….

00:22:17: Ich glaube, ich hatte das schon mal erzählt.

00:22:20: Also als ich in einer Ausbildung zur Yoga-Lehrerin war und es einfach um Gewaltlosigkeit ging... Um dieses Thema Gewaltlosigkeit, sich selbst und anderen gegenüber.

00:22:30: Und da ist es auf einmal so gewesen... Da war das für mich auch...

00:22:36: Überhaupt

00:22:36: kein... Es war innere Überzeugung!

00:22:39: Aber wir kommen nicht immer zu dieser inneren Überzeugungen.

00:22:42: Wenn wir diese innere überzeugung haben, die ganz intrinsisch ist dann können wir diesen von jetzt auf gleich machen.

00:22:49: aber in den meisten Fällen haben wir noch etwas was uns zurückhält.

00:22:52: Es ist ja nicht so, dass ich das nicht vorher schon tausend Mal versucht habe kein Kaffee mehr zu trinken oder kein Fleisch mehr zu essen.

00:22:57: Das hab' ich bloß nie durchgehalten.

00:22:59: Mir fehlte dann ein Stück und meine Schritte waren zu groß.

00:23:02: Zu sagen da hab', ich auch gesagt von jetzt, ich brauch es nicht mehr oder nur noch einmal in der Woche die Schritte war einfach zu groß!

00:23:09: Und es war als fehlten wir... Das hatten wir in der letzten, letztjährigen Neujahrsfolge glaube ich auch schon gesagt.

00:23:14: Es ist so wichtig, dass wir wissen wofür Gehen wir diesen Neuanfang?

00:23:20: Neuanfänge, du hattest das ja vorhin gesagt.

00:23:22: Diese starke Wirkung, warum sind die so inspirierend?

00:23:26: So ein Anfang signalisiert deinem Gehirn eigentlich... Die Vergangenheit ist vorbei!

00:23:31: Die zählt hier gerade eigentlich ganz wenig.

00:23:34: Bislang sind noch keine Fehler passiert.

00:23:37: und das worauf ich hin will, dass es

00:23:39: gut

00:23:40: und das motiviert mich.

00:23:42: Aber jetzt zählt die Vergangenheit nicht mehr.

00:23:44: So, das versuchen wir uns dann...

00:23:47: Ja was heißt?

00:23:47: Das sollte man ja so da noch angehen.

00:23:48: Vorzugang

00:23:49: ist aber nicht so!

00:23:51: Wir haben eine Vergangen- heit und in der Vergangenheit war das, was wir bis zu dem Tag gemacht haben wichtig für uns.

00:23:58: Also den Start mit der kleinen Schritte ist ja schon mal super.

00:24:02: D.h.,

00:24:02: je kleiner ich den Schritt wähle umso schneller komme ich in die Show rein.

00:24:09: keine Hürde mehr, weil die Hürder so klein oder wie verhindere ich.

00:24:12: das ist die kleinste kleine Hürda.

00:24:14: aber dann muss ich es einfach lassen.

00:24:16: Ich glaube wir müssen

00:24:17: diesen Staat ein bisschen entdramatisieren diesem Neuanfang.

00:24:21: Wir müssen uns erlauben Oder wir müssten uns vielleicht weniger sagen Das muss jetzt klappen hinzu.

00:24:29: ich versuche mal was neues.

00:24:31: ja also wir nehmen mal diese ganzen Druck daraus dass das was wir jetzt versuchen sofort funktionieren muss sondern wir kommen erstmal auf eine Schwelle.

00:24:39: Ich will was anders machen, ich weiß nicht ob das jetzt der richtige Schritt ist.

00:24:42: Ich probiere

00:24:42: aus.".

00:24:44: Ja?

00:24:44: Weil wir haben ja eben so einen Anteil in uns, der eben keine Fehler machen will, der nicht scheitern möchte und die haben wir alle.

00:24:52: Und einfach zu sagen ne, wir können hier gar nicht scheiten sondern wir... Wir probieren einfach neue Dinge aus und gucken mal wie diese für uns sind oder für mich sind, was sie mit mir machen und halten das Ergebnis offen.

00:25:04: Und allein dadurch, dass wir schon mal zwischendurch was anderes machen verändert sich ja schon etwas.

00:25:09: Kann ich dann... Was fällt hier?

00:25:13: Das hört wie unsere Mikros sind glaube ich gut genug, dass man das nicht gehört hat.

00:25:16: aber hier ist glaube ich gerade ein Schrank im Umgefallen

00:25:18: im Nebenberuf.

00:25:21: Irgendwas war hier grade.

00:25:23: Aber vielleicht kleinste lächerliche Handlungen, Rituale.

00:25:31: also man kann das ja auch.

00:25:32: und dann habe ich was Spannendes noch gelesen es freundliche Routinen, also es an Dinge zu binden.

00:25:40: Also die vielleicht ... ja, also an Gewohnheiten, die einem gute Laune machen?

00:25:47: Ja oder einfach eine alltägliche Gewohnheit, für die man gar keine Kraft mehr braucht.

00:25:52: Wenn wir jetzt schon ein bisschen dahin kommen, was sind so wirklich konkrete Tipps... Das erste habe ich gerade schon gesagt, wenn ich das nicht schaffe dann habe ich versagt, sondern ich teste ein Verhalten.

00:26:10: Also nicht Punkt so vielleicht und dann im nächsten Schritt noch mal zu sagen ganz egal was passiert Ob ich das schaffe oder nicht, diesen ersten lächerlichen Schritt hast du ihn genannt.

00:26:26: Das sagt nichts darüber aus wie gut ich bin.

00:26:28: also Ich gehe nicht an meinen an mein inneres und an mein wirklich tiefes Selbstwertgefühl Sondern es darf ein Staat sein der nicht zählen muss der dem entsprechend aber auch nicht beschämt.

00:26:38: Beschämt ja?

00:26:39: Also wir sind ja schnell in dieser Rolle dass Wir uns schämen wenn wir was Nicht geschafft haben Oder in diesem Winn im Minderwertigkeitsgefühl So einen Staat auf ganz klein Ganz unspektakulär sein Der Muss Nichts Beweisen Weder mir noch Anderen.

00:26:52: Gut, aber wie viele machen das und erzählen erst mal?

00:26:54: Ab morgen bin ich bei deinem Beispiel zu bleiben.

00:26:57: Ab morgen Bin Ich Vegetarierin.

00:26:59: Und dann ist natürlich der... Na hast du es geschafft?

00:27:04: Nee, hab' ich nicht.

00:27:05: Ja genau, genau!

00:27:06: Das ist nicht immer klug, das immer zu sagen oder man sucht sich besser Menschen aus wo man das weiß.

00:27:13: Ich möchte was ausprobieren und auch gar nicht mit dieser so ab morgen bin ich, sondern... ...ich möchte das mal ausprobierend.

00:27:18: Weil so wie es jetzt ist will ich nicht weitermachen.

00:27:20: Ich probiere ab morgen das und dassaus.

00:27:22: Nimmt mir selber den Druck!

00:27:25: Wir haben... Ich habe vorhin von dem Perfektionismus gesprochen.

00:27:28: Das ist vielleicht nochmal wichtig.

00:27:29: Wir können ihm auch eine neue Rolle zuweisen.

00:27:32: Wenn wir halt in diesem Perfekzionist oder wir dürfen nicht scheitern, ja?

00:27:35: Das ist ja dieser Anteil in uns der keine Fehler machen will.

00:27:40: dem können wir einfach neue Aufgabe geben, dass der nämlich für uns raus suchen soll.

00:27:46: Was ist jetzt eigentlich der richtige Schritt für uns?

00:27:49: Findet du für mich den perfekten ersten Schritt, der unspektakulär ist, der testet und finde für uns die perfekte Umgebung.

00:28:03: Also eine Vertrauensperson, die das macht?

00:28:05: Nee man selber, der eigene Anteil!

00:28:06: Der eigene innere Anteil, der eigentlich oft davon abhält in dem Start oder durchzuhalten.

00:28:12: Weil so viel Angst auch da ist etwas verkehrt zu machen oder zu scheitern.

00:28:17: und das nächste ist auch noch zu sagen also diesen Perfektionisten einfach umzufunktionieren zu einem okay dann helfen wir dabei den richtigen Schritt zu finden.

00:28:26: Den richtigen kleinen Schritt, den ich gehen kann und zwar und das ist der nächste Tipp nicht von jetzt ab immer sondern wirklich dieses Ich starte es einfach mal Ich probiere das einfach mal.

00:28:38: Neugierde statt Bewertung und dann ist es eben, du hast vorhin gesagt ne wie kann ich das gut koppeln?

00:28:47: Im Endeffekt können wir das an sämtliche Dinge koppelnd etwas neues ansämtlichen Koppeln die wir eh schon tun.

00:28:52: Das hilft uns wunderbar.

00:28:53: also entweder vor oder nach jedem aufstehen, vor oder Nach jedem duschen, vor der nach jedem Zähne putzen Auf jeden Weg zur Arbeit oder zurück oder wie auch immer.

00:29:03: Also dass was wir eh machen Und dann ganz klein anfangen zwei Minuten, drei Minuten, fünf Minuten je nachdem auch was es

00:29:10: ist.

00:29:11: Was das für

00:29:11: eine Aufgabe ist.

00:29:17: Ja klingt doch super und dann gibt's so Räume die ich schaffen kann wo ich da mal ein Fazit ziehe oder einen Zwischen-Fazit?

00:29:24: Das ist immer gut.

00:29:25: also sich einfach mal zwischendurch zu fragen bin ich noch auf Kurs dahin wo ich eigentlich hin will?

00:29:30: manchmal ändert sich ja auch das Ziel wenn deswegen ist dass man sagt

00:29:34: Ja, will ich ja gar nicht.

00:29:37: Das ist doch nicht meins!

00:29:38: Genau.

00:29:41: Auch da bei den Zielen sind wir wieder am Anfang.

00:29:46: Warum will ich weg?

00:29:47: Was ist es, wovon ich weg will?

00:29:49: Hoffe ich mir mehr Entlastung oder was ist da?

00:29:52: Oder wo will ich hin das immer wieder klar im Fokus zu haben und das zu reflektieren?

00:29:58: Was hat sich dahingehend geändert?

00:30:00: Oder was hat sich an anderer Stelle geändert?

00:30:04: Also im Kontakt bleiben mit sich selbst und zu reflektieren, wo bin ich?

00:30:08: Mit diesen kleinen mini-Schritten wie fällt mir das oder wie schwer fällt mir dass wie leicht fällt mir.

00:30:12: Das ist ganz wichtig um zu gucken um auch dranzuleiben.

00:30:15: ja Ich kann nicht am ersten ersten mein wegen jetzt was festlegen.

00:30:19: Und merk auf einmal ich sag mal also am ersten erstens der situation x y am fünfzehn ersten kommt.

00:30:27: Jetzt sind wir in dem alter meine mutter ins kranken haus und ich drückt mich noch damit.

00:30:32: ich muss aber auch noch x y machen, sondern da muss ich halt flexibel bleiben.

00:30:36: Ich muss das auch meine

00:30:37: Realität muss aus Verstand halten.

00:30:39: Stückweit

00:30:39: anpassen können genau und dass auch klar zu haben also Neuanfänge gelingen nur wenn ich möglichst wenig Druck und möglichst viel Freude dabei habe

00:30:53: Könnte fast ein schönes Schlusswort sein

00:30:55: Ja ne

00:30:56: ja ich denke doch schon Alles neu.

00:31:01: Nur unsere Keks Sind zumindest die Alten aus dem letzten Jahr sag ich mal.

00:31:10: Ja, aber die können wir noch essen oder?

00:31:11: Die

00:31:11: sind ja ewig haltbar.

00:31:13: Sollen wir noch ein weiterkriegste futtern oder...?

00:31:19: Ich finde also... Wir können das einmal eben evaluieren.

00:31:23: einem Modell machen.

00:31:24: Wie fühlst du dich denn damit, dass du jedes Mal mit mir ein Glückskeksfuttern musst?

00:31:29: Also ich solange ich eigentlich esse ich ja immer... also du isst und ich lese nur den Spruch.

00:31:34: Bestimmt nicht!

00:31:35: Beim letzten mal hast Du auch gegessen.

00:31:37: Das war ja irgendwie völlig schizophrenlich.

00:31:38: Ich hatte das schon im Mund und hab gedacht, das will ich ja gar nicht.

00:31:43: Doch doch.

00:31:43: Also ab und zu ess' ich meinen Glückskekse.

00:31:47: Ja lecker aber auf jeden Fall schmeckt übrigens so gut.

00:31:50: Hier und du isste den Rest wieder.

00:31:52: Oh,

00:31:54: ich habe einen tollen Glückskeks.

00:31:56: Wirklich?

00:31:57: Der passt jetzt auch zur Sendung neuerer Folgen.

00:31:58: Das würde.

00:31:59: das werden wieder für den Zufall.

00:32:00: Wie kommt es denn immer?

00:32:02: Hier steht... Falls du Hilfe gesucht hast, Doppelpunkt Sie ist unterwegs!

00:32:10: Das passt natürlich.

00:32:11: Ja Es darf leicht sein.

00:32:17: Hilfe ist unterwegs.

00:32:20: Ich freue mich dass der Glücks-Keks wieder so treffend war zu unserer Folge Und ich wünsche mir viele weitere Kekse mit dir in der nächsten Folge.

00:32:31: In vierzehn Tagen, liebe Wooslons sind wir wieder da!

00:32:33: Jetzt hör doch mal auf zu kauen.

00:32:35: Hört man das?

00:32:36: Ja natürlich

00:32:36: hört man das.

00:32:38: Warten wir warten eben, bis Maike ausgegessen hat bevor wir uns verabschieden.

00:32:42: Liebe Wooselons, schön war's.

00:32:44: Liebe Maike

00:32:46: Ich fand es doch immer wieder sehr schön.

00:32:47: In deinem schönen Wohnzimmer zu sitzen.

00:32:50: Studio.

00:32:51: Wohnzimmersstudio.

00:32:54: In diesem Sinne alles auf Anfang.

00:32:56: Bis bald, macht kleine Schritte.

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