SINN- Finden statt Suchen

Shownotes

PERMA was? Liebe Wuslons, da haben wir doch eine Übersichtsfolge zu gemacht. Schau mal rein: https://ruheimgewusel.podigee.io/55-new-episode


Was hat der Stein der Weisen mit dem Sinn des Lebens zu tun? Keine Angst…kommt rein und wir geben Euch Sinn auf die Ohren… Meaning, oder Sinn, ist einer der fünf zentralen Bestandteile des PERMA-Modells von Martin Seligman, das Wohlbefinden beschreibt. Der Sinn gibt unserem Leben eine Richtung, ein „Warum“ hinter allem, was wir tun.


Unter "Ikigai" gibt es einiges zu lesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ikigai

Und die Maus, von der wir gesprochen haben, heißt Frederick: https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_(Buch)

Stöbert Euch durch…


Unser „Ruhe im Gewusel“- Tipp Unsere Folgen sind zeitlos interessant. Sucht Euch „Euer“ Thema aus, z.B. „Glück“, „Scheitern als Chance“, „Stress“, „Emotionales Essen“ usw. Oder fangt ganz einfach am Anfang an. Hier der Link zum Archiv: https://ruheimgewusel.podigee.io/episodes

Klickt hier, dann erfahrt Ihr mehr über uns: https://app.podigee.com/podcasts/74514-ruhe-im-gewusel/episodes/1526880


„Ruhe im Gewusel“ Der Podcast mit Maike Hewing und Helge Hinsenkamp produziert von HinSEHENkamp

Technik und Schnitt: Tobias Schultze

Immer freitags. Überall wo es Podcasts gibt.

www.helge.tv

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www.hin-sehen-kamp.de

Musik Intro: Mit Unterstützung von https://www.udio.com/ und kurz im Intro, lang im Outro: Jazzy Spot von Serge Quadrado Music über www.Pixabay.com Vielen Dank für den coolen Sound! Thanks a lot!

Transkript anzeigen

00:00:00: Hier! Für dich. Was ist das?

00:00:08: Also für die Leute, die draußen zuhören, es ist ein Stein.

00:00:14: Sieht er gut aus?

00:00:16: Er ist erst mal rund und grau.

00:00:20: Ein runder grauer Stein.

00:00:22: Und denn heute geht es um den, ich sag mal, den Stein der Weißen.

00:00:26: Ich wusste es.

00:00:27: Hättest du ihn da drunter vermutet unter diesem?

00:00:29: Ja, ich wollte es direkt sagen und er gesagt, nee, komm, ich beschreib's erst mal.

00:00:34: Aber warum erfahrt ihr nach dem Intro?

00:00:38: Der herrige Koch schon mal Tee

00:00:42: und sortiert Seile wie im Blätter

00:00:45: die Marke fährt bei Wind und Wetter

00:00:47: zum Studio und wieder

00:00:49: ist es Freitags mit deiner neuen Folge

00:00:52: du im Gewusel

00:00:55: Hallöchen bei Ruhe im Gewusel

00:00:58: Hallo!

00:00:59: Liebe Wuslons, los geht's!

00:01:02: Stein beiseite, lieber auf sein oder nicht sein,

00:01:06: das ist hier die Frage.

00:01:08: Aber auch...

00:01:09: Das ist jetzt iterarisch.

00:01:10: Ja, aber es könnte irgendwie, hab ich mir gedacht,

00:01:13: könnte denn unser Thema heute

00:01:16: Sinn auch etwas mit Stein der Weißen zu tun haben.

00:01:20: Stein der Weißen ist ja irgendwie eigentlich ewiges Leben,

00:01:23: Vollkommenheit und Sterblichkeit.

00:01:25: Und da hab ich gedacht, fragen ich dich einfach mal,

00:01:28: könnte das was mit einander zu tun haben?

00:01:31: Das kann bestimmt was mit einander zu tun haben.

00:01:34: Ich fände es einfach aber schöner,

00:01:36: wenn wir das Thema Sinn von Vollkommenheit,

00:01:39: Unendlichkeit und von diesen ganz hohen Dingen

00:01:42: mal runterholen auf die Lebensebene,

00:01:45: da wo wir nun mal gerade sind und wir sind nicht unsterblich.

00:01:49: Was?

00:01:50: Also zumindest unser Körper nicht.

00:01:52: Ja, wollte ich doch sagen.

00:01:53: Und frag das mal nicht jetzt an dieser Stelle.

00:01:56: Machen wir mal in Ruhe.

00:01:58: Sinn, also direkt zum Thema,

00:02:01: der Sinn gibt unserem Leben eine Richtung ein Warum,

00:02:04: hab ich gelesen.

00:02:06: Passt doch, ne?

00:02:07: Und wir sind ja immer noch bei "Selig Man".

00:02:11: Martin Seligmann, genau.

00:02:14: Was bedeutet denn Sinn im Sinne von lauter Alliterationen,

00:02:18: Seligmann?

00:02:19: Stimmt jetzt, das ist mir jetzt nicht aufgefallen.

00:02:23: Im Endeffekt bedeutet, also das ist ja im Permar,

00:02:28: das M für Meaning, bedeutet Sinn in diesem Modell,

00:02:33: oder bezieht sich Sinn in diesem Modell darauf,

00:02:38: dass Menschen eigentlich ihr Leben als bedeutsam empfinden

00:02:43: und ihr Leben als bedeutsam oder bedeutsam auch gestalten.

00:02:48: Und sich als Teil eines etwas größeren erleben können.

00:02:53: Also das kann innerhalb einer Familie sein,

00:02:56: innerhalb einer Religion oder innerhalb einer ganz anderen Gemeinschaft.

00:03:01: Das kann aber auch innerhalb der Arbeitsgemeinschaft

00:03:05: oder während der Arbeit entstehen.

00:03:07: Also, dass ich mich als wertvoll, als wertvollen Teil

00:03:12: innerhalb etwas größeren Ganzen sehe.

00:03:15: Das ist Sinn im Sinne von Seligmann.

00:03:19: Also geht es um einen persönlich, um mich?

00:03:22: Nur.

00:03:23: Immer?

00:03:24: Immer.

00:03:25: Ja.

00:03:27: Wenn man jetzt mal etwas bedeutet, so Sinn finde ich,

00:03:31: ist ja etwas sehr abstraktes.

00:03:33: Deswegen?

00:03:34: Also man kann ja...

00:03:35: Wie kriege ich das erklärt?

00:03:37: Im Endeffekt geht es um eine...

00:03:40: Ja.

00:03:41: Um eine subjektiv empfundene Bedeutung und Bedeutsamkeit

00:03:46: und aber auch eine Zielgerichtetheit in seinem Leben.

00:03:50: Eigentlich gibt Sinn unserem eigenen Handeln eine Richtung

00:03:56: und verleiht eigentlich unseren Erfahrungen,

00:03:59: die wir im täglichen Leben über unsere Sinne übrigens machen,

00:04:04: eine tiefere Bedeutung.

00:04:06: Ja, also es ist was subjektiv,

00:04:08: aber wenn ich es allgemeinerfasse gilt,

00:04:10: ist es ja auch wieder, universeller zu verstehen,

00:04:13: sag ich mal, bezieht sich auf alle.

00:04:16: Ich verstehe die Frage gerade nicht.

00:04:19: Also, wie wollte ich sagen?

00:04:21: Also ich bin der, auf den ich sich jetzt erstmal so subjektiv,

00:04:25: ich muss mir meinen Sinn finden

00:04:27: und dann, ja,

00:04:29: was bedeutet das dann für die Allgemeinheit?

00:04:33: Also, vielleicht,

00:04:35: vielleicht darf man auch erstmal sagen,

00:04:37: ich darf meinen Sinn finden im Leben

00:04:40: und das ist wichtig für ein schönes Leben

00:04:42: oder für ein erfülltes Leben,

00:04:45: Sinn erfülltes Leben.

00:04:47: Und natürlich, wenn Menschen ihr Leben nach ihrem Lebenssinn

00:04:52: oder nach ihrem Sinn gestalten,

00:04:54: das hat eine sehr große Auswirkung auf die Gesellschaft.

00:04:57: Denn wenn wir ein Leben führen,

00:04:59: was sich für uns als sinnvoll anfühlt

00:05:02: und wir uns wirklich erfüllt fühlen mit dem, was wir tun,

00:05:06: dann sind wir zufriedener.

00:05:08: Und ja.

00:05:10: Ja, also deswegen zufriedenheit ist ja jetzt was Emotionales.

00:05:14: Aber man müsste es ja, ich sag mal,

00:05:17: wir müssen uns dem Thema ja wahrscheinlich rational nähern,

00:05:21: um es emotional zu verstehen, sag ich mal.

00:05:25: Warum ist denn Sinn so wichtig für unser Wohlbefühl?

00:05:29: Wenn wir etwas tun, was uns sinnlos erscheint,

00:05:33: das kennt jeder von uns.

00:05:35: Ich sage jetzt mal, mitten im Herbst,

00:05:38: bei Starkim, also mir fällt jetzt blöde ein,

00:05:41: bei Starkim, mitten im Herbst, Blätter kehren,

00:05:44: ist ziemlich sinnlos.

00:05:46: Es sei denn, ich komme mal auf andere Gedanken.

00:05:49: Es sei denn, ich mache das wegen des Kerens

00:05:52: und nicht, weil ich die Blätter von der Straße

00:05:55: oder vom Grunde nicht mache.

00:05:57: Das heißt, wenn wir etwas tun, was keinen Sinn hat,

00:06:00: das erschöpft uns, das kostet uns Energie.

00:06:03: Wenn wir etwas tun, was für uns Sinn bringt

00:06:06: und Sinn stiftend, von uns als Sinn stiftend

00:06:09: und Sinn voll empfunden wird, dann bringt es uns,

00:06:13: schenkt es uns Energie.

00:06:15: Das ist der große Unterschied.

00:06:17: Also es kann vielleicht jeder nochmal in sich,

00:06:20: vielleicht auch, oder du spürst auch nochmal in dich hinein,

00:06:23: wenn du etwas tun,

00:06:25: von dem du denkst, wofür mache ich den ganzen Scheiß hier eigentlich.

00:06:28: Das ist unglaublich ermüdend.

00:06:30: Man fängt an, schlechte Launen zu bekommen,

00:06:33: man wird träge, vielleicht wird man auch ärgerlich

00:06:36: oder so und wenn ich etwas tue,

00:06:38: hinter dem ich total stehe, wo ich weiß,

00:06:41: das dient vielleicht auch einem anderen,

00:06:44: einen größeren Zweck, dann bin ich voller Engagement.

00:06:47: Ich setze mich dafür ein und das macht mich nicht müde.

00:06:50: Das ist ein ganz großer Unterschied.

00:06:53: Also eine Grundvoraussetzung eigentlich,

00:06:56: müsste sich jeder mal mit beschäftigen.

00:06:59: Zumindest für, wenn ich den Anspruch an mein Leben habe,

00:07:02: dass es sich für mich gut anfühlt

00:07:05: und dass es sich nach meinem Leben anfühlt

00:07:07: und dass ich gerne dieses Leben führe.

00:07:10: Und es geht nicht darum,

00:07:13: dass wir alle hochtragende Tätigkeiten machen müssen.

00:07:17: Ich kann dem Ganzen auch immer wieder einen neuen Sinn zuordnen.

00:07:20: Wir hatten das mal ähnlich mit diesem Thema,

00:07:23: ich weiß gar nicht, wo das war,

00:07:26: wo es darum ging, dass nicht jeder irgendwie eine Arbeit haben muss,

00:07:30: die ihn total erfüllt.

00:07:32: Das ist natürlich super, wenn ich etwas habe,

00:07:35: dass ich zur Arbeit gehe, die mich erfüllt.

00:07:38: Aber da kann auch einfach der Sinn hinterstecken

00:07:40: mit dieser Arbeit ernähre ich meine Familie.

00:07:42: Und das ist auch ein Sinn.

00:07:44: Und das ist ein ganz wichtiger Sinn.

00:07:46: Es gibt keine Wertigkeit,

00:07:48: dass es für mich ein anderer Sinn macht.

00:07:51: Wenn das für mich Sinn macht, dann gibt mir das Sinn.

00:07:54: Und dann spüre ich eine Bedeutung für das, was ich tue.

00:07:57: Und dann schenkt es mir auch die Möglichkeit,

00:08:00: das auch wirklich mit Freude zu machen.

00:08:02: Oder zumindest mit Durchhaltevermögen zu machen.

00:08:05: Also kann jeder natürlich,

00:08:08: das ist ja fast eine rhetorische Frage, den Sinn finden.

00:08:11: Den muss jeder finden für sich.

00:08:14: Also diese Fragen, was ist der Sinn des Lebens?

00:08:21: Das ist immer schon sehr hoch.

00:08:23: Total.

00:08:24: Dann bin ich doch...

00:08:25: Wer soll mir das beantworten?

00:08:27: Ich sitze den ganzen Tag wie Frederik an meiner Walnuss.

00:08:30: Oh, wie sie sich jetzt stimmt.

00:08:32: Diese Geschichte, die habe ich ganz vergessen.

00:08:35: Genau, aber der hat ja etwas sehr Sinnvolles gemacht eigentlich.

00:08:38: Der hat dafür gesorgt,

00:08:40: dass dieser Sonnenschein ja eingefangen wird.

00:08:42: Und so geht auch die Geschichte.

00:08:44: Ja, deswegen, ich weiß nicht mehr ganz genau,

00:08:46: musst du aber auch gerade an ihn denken.

00:08:48: Ich schreibe ihn hier mal eben auf,

00:08:50: dass wir ihn in unsere Show-Notes für unsere Wuselons...

00:08:53: Ja, schön.

00:08:54: Das Buch, das ist ein kleines Büchlein.

00:08:56: Ich habe das irgendwo, mache ich das noch.

00:08:58: Mein Sohn hat das im Kindergarten mal als Theaterstück aufgeführt.

00:09:01: Ach, weil denn Frederik und die Walnuss...

00:09:04: Ich weiß nicht, ich weiß gar nicht mehr.

00:09:06: Das war eine andere Molse auch.

00:09:08: Der hat auf jeden Fall irgendwie was gemacht.

00:09:10: An erntedank, das weiß ich noch.

00:09:12: Kuba mit Stingwien.

00:09:15: Also, was ist der Sinn des Lebens?

00:09:18: Das ist so eine Frage,

00:09:20: der wir uns, du hast vorhin gefragt,

00:09:22: nach rational nähern.

00:09:24: Wir können uns tatsächlich nur

00:09:26: unserem eigenen Sinn rational nähern.

00:09:29: Nämlich durch Reflexionen, indem wir Werte

00:09:32: oder Lebensziele definieren,

00:09:34: indem wir aber auch erkennen,

00:09:36: was fällt mir eigentlich leicht,

00:09:38: und das ist ein Talent,

00:09:40: welches Stärke bringe ich eigentlich mit in dieses Leben.

00:09:43: Und dieses Sinn voll einzuletzt.

00:09:45: Also für mich ist eigentlich,

00:09:47: für mich persönlich ist die Definition meines Lebens Sinn,

00:09:50: dass ich meine Talente, meine Fähigkeiten zum Wohle aller einsetze.

00:09:54: Das ist für mich ein ganz übergeordnete Sinn,

00:09:58: dem ich versuche, all meinen Wirken, all meinen Tunen

00:10:01: danach auszurichten.

00:10:03: Das ist ja sehr edel, ne?

00:10:05: Nicht zu deinem Wohle,

00:10:07: was ja im Grunde auch der Sinn des Lebens sein kann.

00:10:10: Ja, aber ich bin ja nicht allein.

00:10:13: Also ich kann ja allein nicht überleben.

00:10:18: Und ich kann auch ohne...

00:10:20: Ja.

00:10:22: Irgendwann ist das entstanden durch ganz viel Reflexion,

00:10:25: durch ganz viel Meditation.

00:10:27: Weil natürlich kam dann, wie soll man Leben weitergehen?

00:10:30: Immer dann, wenn man an Lebensabschnitten kommt,

00:10:33: in denen man wirklich zutiefst auch unzufrieden ist

00:10:36: oder unglücklich ist mit dem, wie es gerade läuft.

00:10:39: Das sind eigentlich immer die Chancen zu schauen,

00:10:41: was läuft gerade schief, was läuft gerade falsch

00:10:43: und sich dann neu auszurichten.

00:10:45: Und da kam tatsächlich irgendwann dieser ganz klare Impuls...

00:10:51: Naja, ich habe ja Fähigkeiten, ich habe ja Talente.

00:10:54: Sich das überhaupt mal einzugestehen

00:10:56: in all dieser defizitären Sichtweise zu sagen,

00:10:59: nee, es gibt auch Dinge, die ich gut kann.

00:11:01: Und das will ich nutzen, um die für alle zur Verfügung zu stellen.

00:11:04: Weil dafür sind wir hier auf der Erde.

00:11:06: Das ist meine ganz große Überzeugung,

00:11:08: dass wir unsere Talente geschenkt bekommen haben,

00:11:11: um sie eben zu unserem Wohl und zu einem Wohle der Menschheit einzusetzen.

00:11:16: Mhm.

00:11:18: Jetzt habe ich so schon ein paar Sachen gehört,

00:11:21: wie man da hinkommt.

00:11:23: Müssen wir natürlich nachher auch mal aufschlüsseln,

00:11:26: weiß ich nicht, ob das jetzt direkt am Anfang.

00:11:28: Gerne, ich schätze ja deine Mammut-Vergleiche

00:11:31: und Steinzeit-Vergleiche.

00:11:33: Du hast es ja gerade auch schon mal wieder durchblicken lassen.

00:11:36: Das ist dann auch für die Allgemeinheit.

00:11:38: Oder bei Frederik war es ja jetzt gerade auch eine Nummer.

00:11:43: Ist es so, welche Rolle spielt denn die Biologie in der Nummer?

00:11:49: Eine ganz wichtige tatsächlich.

00:11:51: Also, die Suche nach Sinn ist kein moderner Luxus.

00:11:54: Das ist eine ganz tief verankerte,

00:11:56: oder ein ganz tief verankertes Überlebensprinzip eigentlich.

00:12:00: Also, ich komme wieder zurück, eine Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

00:12:06: Wer keinen Platz in der Gruppe hatte,

00:12:08: der konnte nicht lange überleben.

00:12:10: Und Sinn entsteht unter anderem auch durch das Gefühl,

00:12:13: unter anderem auch durch das Gefühl, gebraucht zu werden.

00:12:16: Und damals war es entweder du warst Jäger,

00:12:18: oder du warst Sammler,

00:12:19: oder warst Geschichtenerzähler oder Heiler.

00:12:21: Und du hattest eine Aufgabe.

00:12:23: Und eine wichtige Aufgabe für die Gemeinschaft.

00:12:26: Also, es ist Arbeitssinn, wenn man das in die heutige Welt.

00:12:29: Vielleicht.

00:12:30: Vielleicht.

00:12:32: Also jemand, der eine Rolle hat innerhalb der Gemeinschaft,

00:12:37: der erfährt ja auch Aufgaben, die wichtig sind.

00:12:41: Und ja, eigentlich ist unser, kann man sagen,

00:12:47: natürlich ist unser Gehirn evolutionär darauf programmiert,

00:12:50: Sinn zu finden und Sinn zu bringen in dem, was ich tue.

00:12:55: Deswegen sind wir unzufrieden, wenn wir sinnlose Dinge tun.

00:12:58: Das heißt, wir wissen eigentlich tief in unseren Drinnen,

00:13:01: wir brauchen also einen Antrieb, einen Sinn.

00:13:03: Ja.

00:13:05: Und eigentlich haben schon ganz die, also man konnte feststellen,

00:13:09: dass ja schon wirklich früh Menschen,

00:13:11: oder wie man auch mal sie nennen möchte,

00:13:13: die Entwicke haben schon Rituale entwickelt.

00:13:15: Und hatten schon spirituelle Überzeugung,

00:13:19: um sich mit diesem Größeren zu entwickeln.

00:13:21: Die waren ja viel näher an der Natur.

00:13:23: Die haben ja viel erkannt, dass wir,

00:13:27: dass wir, die hier auf der Erde leben,

00:13:30: eine Gemeinschaft bilden.

00:13:31: Eine ganz große Gemeinschaft.

00:13:33: Und dass wir eingebunden in etwas Größeren

00:13:35: auch eben da eine Bedeutung tragen.

00:13:38: Und auch das ist eine Überzeugung von mir,

00:13:44: die mir entspricht.

00:13:45: Ich kann natürlich nicht darauf an, dass andere Leute das mit mir teilen.

00:13:49: Aber für mich macht es auch wieder Sinn, zu sagen,

00:13:52: wenn es da etwas gibt, die einen nennen, das Gott,

00:13:55: für mich ist es das Leben oder das Bewusstsein.

00:13:58: Ich bin mir da auch nicht immer so ganz sicher, wie ich es nennen soll.

00:14:01: Aber dieses Bewusstsein oder dieser Gott oder diese Göttin

00:14:07: erfährt sich ja durch meine Seele, als die, die ich bin.

00:14:12: Das heißt, ich mit meinem individuellen Leben schenke

00:14:17: dem universellen eine ganz einzigartige Erfahrung.

00:14:22: Also ich bin quasi wie so eine Erfüllungsgehilfin,

00:14:26: fühle ich mich manchmal.

00:14:27: Ja, mit meinem ganz individuellen Dasein.

00:14:31: Mit meinen eigenen Talenten, mit den eigenen Schwächen,

00:14:33: mit all dem, was ich mache.

00:14:36: Aber ist dann schon ein Sinn da?

00:14:38: Das kann man als niedrigsten Sinn vielleicht sehen.

00:14:41: Ich diene jemandem sich in dieser Vielfalt,

00:14:44: die das Leben in der Einzigartigkeit jedes einzelnen Individuums

00:14:47: und jedes einzelnen Wesens entsteht.

00:14:51: Das kann ja schon quasi auf der niedrigsten Stufe der Sinn sein.

00:14:56: Ich bin dafür da, dass ich, ich sage es jetzt mal ganz kindlich,

00:14:59: dass ich der Liebe Gott in dieser Art und Weise, wie ich lebe, erfahre.

00:15:04: Und bei dir ist es genauso, er fährt sich bei dir als Helge,

00:15:07: bei mir als Maike und und und.

00:15:10: Und das sind für ihn, das ist das, was für ihn die Vielfalt des Lebens darstellt.

00:15:15: Diese Erfahrungsbreite, diese Erlebensbreite.

00:15:19: Ja, finde ich, finde ich ja super.

00:15:21: Das heißt, man kriegt das ja dahin, gebreitet.

00:15:24: Es ist alles da als, ich sage mal, kindliche Perspektive.

00:15:28: Also das, und da muss ich es ja als Sinn wahrnehmen, sozusagen.

00:15:36: Also ich kriege es jetzt hingeschmissen.

00:15:39: So, das Leben.

00:15:41: Und einmal würde ich mal erst mal nur vor mich hinleben.

00:15:44: Du kriegst es erst mal als Geschenk.

00:15:46: Ja, genau.

00:15:47: Das bedeutet, dass du das so sagst, finde ich, total schön,

00:15:51: weil das nimmt nämlich die Wertigkeit aus Leben raus.

00:15:54: Also der eine hat ein besseres Leben als der andere

00:15:57: oder ist ein wertvoller Mensch als der andere.

00:16:00: Wir alle sind, das ist ja auch, ich glaube, in der Bibel steht es,

00:16:03: vor Gott sind alle Menschen gleich.

00:16:05: Ich glaube, dass vor Gott alle Wesen gleich sind,

00:16:08: weil die alle ihre Erfahrungen haben und ihre Erfahrungen machen.

00:16:12: Für dieses, also das heißt ja auch, an Consciousness,

00:16:20: da kommt noch was davor, also für unendliches Bewusstsein.

00:16:24: Also es gibt eigentlich nur ein Bewusstsein, wie gesagt,

00:16:28: weil in der christlichen Bezeichnung, wie nennt man das noch,

00:16:34: ist auch egal, also Christ sich wird es halt als Gott gezeichnet.

00:16:37: Man kann aber auch sagen, es ist ein unendliches Bewusstsein,

00:16:40: aus dem heraus Leben entsteht und Leben kreiert wird und und und.

00:16:43: Also es ist etwas Geistiges, was sich durch uns,

00:16:46: durch unsere Körper, durch das, was hier ist, erfährt.

00:16:49: Okay, dieser Ansatz ist, glaube ich, den kann man jetzt weiter vertiefen.

00:16:54: Ich glaube aber, dass er natürlich sehr philosophisch ist.

00:16:58: Der ist total philosophisch, genau.

00:17:00: Genau, und ich glaube, da müssen wir ein bisschen rauskrabbeln.

00:17:05: Also muss ich mir um einen Sinn zu erfahren, Werte schaffen oder ich habe ja Werte.

00:17:10: Um einen Sinn zu schaffen, ich muss mir meiner Werte bewusst werden

00:17:15: und diese Werte auch, jetzt kommt wieder Ziele,

00:17:19: aber ich meine jetzt nicht diese Ziele, die man vielleicht in der Arbeitswelt kennt,

00:17:24: sondern ich diese Werte ausdrücken, also einen Ausdruck finden lassen im Leben.

00:17:30: Ja, wenn es mir wichtig ist.

00:17:34: Ja, du hast ja vorhin schon einen genannt, bei dir jetzt, wenn man wohl für andere.

00:17:42: Genau, also dann kann ich, wenn ich diesen Sinn sehe, mit diesem Wert,

00:17:47: dass es mir wichtig ist, dass ich meine Talente, also Werte sind ja das, was mir wichtig sind,

00:17:52: dass ich das, was ich gut kann, zum Wohle aller Einsätze

00:17:55: und dann darf diesem Wert eben auch eine Lebensausrichtung folgen.

00:18:01: Das heißt, ich werde wahrscheinlich, wahrscheinlich erst mal nicht in den Schlachthof gehen

00:18:06: und oder so, sondern ich habe mein Leben schon sehr früh, das ist ganz interessant.

00:18:11: Ich bin schon mit 16 angefangen, habe ich schon angefangen, mich in die Richtung zu entwickeln,

00:18:15: mit Menschen zu arbeiten, Erst in der Pflege, dann als Logopädin, jetzt als Psychologin.

00:18:20: Und das hatte immer diesen Bezug, ich will andere Menschen helfen, unterstützen

00:18:27: und das hat nichts mit Helfer-Syndrom zu tun.

00:18:29: Ich kann auch sehr gut das sein lassen.

00:18:32: Aber es gibt mir Sinn während der Arbeit.

00:18:34: Was mir überhaupt keinen Sinn gibt bei der Arbeit, weil ich es nicht gut kann,

00:18:38: habe ich ja schon mehrmals gesagt, Buchhaltung.

00:18:41: Es gibt aber Menschen, die können total gut bezahlen und die mögen das total

00:18:46: und die setzen ihre Fähigkeiten und Talente zum Wohle anderer ein,

00:18:49: werde Arbeit zum Beispiel und übernehmen die Buchhaltung,

00:18:52: weil sie es gerne machen, weil sie es gut können, weil es ihnen leicht fällt.

00:18:58: Nein, ich wollte, das sind jetzt die unterschiedlichen

00:19:05: und ich muss merken, wie ich da welche ich zugehöre.

00:19:08: Also ich muss ja wissen, welche Werte habe ich.

00:19:12: Und welche Stärken, ich glaube, wir dürfen nicht vergessen, wie wichtig Stärken sind,

00:19:16: was wir schon mitbringen, was einfach da ist.

00:19:19: Und da sind meine Stärken gleich der Sinn?

00:19:22: Stärke gepaart, Stärke und Werte zusammenzubringen.

00:19:26: Das führt zum ganz starken Sinn, den ich in meinem Leben erfahren kann.

00:19:31: Wenn ich meine Stärken nutzen kann, um meine Werte auszudrücken,

00:19:35: dann erfahre ich einen ganz, ganz großen Sinn und auch eine Leichtigkeit, die darin steckt.

00:19:41: Das ist ja fast eine Formel.

00:19:44: Ich habe es mir hier mal aufgeschrieben, Werte plus Stärke gleich Sinn.

00:19:48: Könnte man Werte ausdrücken plus Sinn nutzen.

00:19:52: Genau, ich habe das nicht erfunden.

00:19:54: Was? Das soll ja auch selig sein.

00:19:57: Ja, genau, das ist ein Prinzip aus der positiven Psychologie.

00:20:00: Es gibt so einen ganz schönen Baum.

00:20:03: Die Wurzeln sind unsere Werte.

00:20:07: Der Stamm sind unsere Stärken, mit denen wir uns dann ausdrücken.

00:20:13: Das ist dann die Baumkrone.

00:20:16: Und der Sinn ist quasi so wie die Sonne, die von oben draufstrahlt,

00:20:19: dass wir hinwachsen zu Sonne.

00:20:21: Total schön.

00:20:23: Und jetzt, wo wir darüber reden, ist mir das auch erst mal richtig klar geworden.

00:20:27: Ja, wir müssen...

00:20:30: Ja, dass du die Werte nicht in euer findest.

00:20:33: Es gab ja schon diesen Frederick Nager vor uns.

00:20:38: Genau, auch Frederick wusste schon was von dem Sinn.

00:20:43: Ja, auf jeden Fall.

00:20:45: So, ich habe jetzt den Sinn gefunden.

00:20:47: Was ist denn deine?

00:20:49: Die Hilfe. Für mich hier nicht vor.

00:20:52: Das machen wir nicht.

00:20:54: Wir haben jetzt über deinen Sinn gesprochen.

00:20:57: Und jetzt muss jetzt hier die Welt auf meinen Sinn noch mal warten.

00:21:00: Die Allgemeinheit, also jemand hat seinen Sinn gefunden.

00:21:03: Und das ist natürlich was Tolles, weil das strahlt ja aufs ganze Leben.

00:21:06: Würde ich mal sagen.

00:21:08: Wenn man da so mal links und rechts klickt, es soll gesünder machen.

00:21:12: Es soll...

00:21:14: Also, das ist tatsächlich so.

00:21:16: Wir sind im Zusammenhang mit Stressreduktion.

00:21:19: Wenn wir...

00:21:21: Also Menschen mit Sinn empfinden Herausforderungen als bedeutsamer.

00:21:26: Im Grunde sind die ja Teil des Spiels dann, ne?

00:21:29: Genau. Und dementsprechend aber weniger belastend.

00:21:32: Also sie verstehen, warum muss ich jetzt über dieses Hindernis durch?

00:21:35: Weil sie vielleicht wissen auch, ich fahre, ich wachst du.

00:21:39: Ich habe danach was gelernt, was mir weiterbringt.

00:21:42: Tatsächlich zeigt die Forschung auch, was mir nicht auch ganz spannend,

00:21:46: dass Sinn mit einer besseren Immunfunktion einhergeht.

00:21:50: Und also dazu zusätzlich noch eine geringere Entzündungsrisiko vorliegt,

00:21:58: wenn ich ein Sinn erfülltes Leben führe.

00:22:01: Also das ist wirklich körperlich auch.

00:22:04: Und auf der psychischen Ebene ist es so,

00:22:07: dass Sinn tatsächlich das Risiko für Depressionen und Angstüren gilt.

00:22:12: Das psychologisches Schutzhilt.

00:22:14: Unterhandliegend irgendwie, ne?

00:22:16: Ja.

00:22:17: Klaro, ne? Wenn man durchs Leben tanzt, nenne ich es jetzt mal.

00:22:21: Also, dass es in Sinn hinter allem sieht,

00:22:24: das befreit ja wahrscheinlich auch, ne?

00:22:26: Klar kann der Druck trotzdem immenser werden, aber...

00:22:30: Natürlich.

00:22:31: Aber das sind...

00:22:32: Dann eine Dosis, mal eine Frage.

00:22:34: Dann gehen wir wieder zu der Stressthematik.

00:22:38: Wenn ich weiß, wofür etwas gut ist,

00:22:40: dann bin ich ja viel eher bereit,

00:22:42: wenn ich mit diesem Ziel übereinstimme,

00:22:45: dann bin ich ja viel eher bereit.

00:22:48: Ich habe eine innere Bereitschaft, das auch zu...

00:22:50: Ich will jetzt nicht sagen ertragen, aber zu dulden und auszuhalten.

00:22:55: Also Sinnhaftigkeit fördert auch mein Durchhaltevermögen.

00:22:59: Ohne dass das in eine pathologische...

00:23:02: Ich muss jetzt Zähne zusammenbeißen und durch,

00:23:05: und das auf Teufel kommt raus,

00:23:07: sondern wenn ich etwas als sinnvolle achte

00:23:10: und ich erkenne aber den Weg, die Hindernisse im Weg,

00:23:13: dann bin ich bereit, mich mit diesen Hindernissen aus nimmer zu setzen.

00:23:16: Viel eher, als wenn ich den Sinn nicht sehe.

00:23:18: Das ist doch ganz oft das Problem, warum Kinder keinen Bock auf Hausaufgaben haben, weil die

00:23:22: auf den Sinn nicht sehen.

00:23:23: Weil der noch weit weg ist.

00:23:25: Total.

00:23:26: Aber wir sehen ihn ja, wo Kabeln lernen, kannst du Englisch.

00:23:29: Also davon abtab bin ich ja, lerne ich jetzt wieder auf beeindruckende Weise, wie spielerisch,

00:23:38: wie schön man wo Kabeln lernen kann.

00:23:40: Ist das nicht toll?

00:23:41: Ja, das ist glaube ich auch Personalsache an sich, wie man das umsetzt, mit welcher Leichtigkeit.

00:23:49: Und da kommen wir zu dem Thema, was wir in der nächsten Woche besprechen wollen, ja wahrscheinlich,

00:23:54: nämlich positive Emotionen.

00:23:55: Ja.

00:23:56: Wenn das spielerisch geschieht.

00:23:57: Ich spreche mal jetzt nächste Woche drüber.

00:23:58: Aber du kannst jetzt trotzdem mit Kleinen Exkurs.

00:24:00: Spielerisch.

00:24:01: Wenn das spielerisch geschieht, das heißt, wenn ich eine Lehrerin habe, die den Sinn darin

00:24:05: sieht, ihren Kindern spielerisch etwas beizubringen und mit viel Freude, dann ist das Outcome nachher

00:24:11: also die lernen, also das was aufgenommen wird an Lernen halt viel größer.

00:24:16: Weil Kinder, die eine positive oder Menschen, nicht nur Kinder, Menschen, die positive Emotionen

00:24:21: haben, lernen besser, lernen nachhaltiger.

00:24:25: Also es ist eine, welche Rolle spielt denn das Alter beim Sinn des Lebens?

00:24:34: Ist das entwickelt der sich?

00:24:36: Ich sage mal Kinder haben einen anderen Blick auf den Sinn.

00:24:40: Auf jeden Fall.

00:24:41: Also der Sinn verändert.

00:24:43: Volledül.

00:24:44: Alte Leute.

00:24:45: Also der Lebenssinn verändert sich über die Lebensspanne.

00:24:48: Also das hat zum Beispiel, ich glaube Ericsson ist das der, diese psychosoziale Entwicklung,

00:24:54: ist aber egal.

00:24:55: Bestimmt hat, also in der Kindheit kommt der dieser Sinn ganz automatisch und ganz natürlich,

00:25:01: die müssen also Kinder suchen, nicht nach Sinn.

00:25:03: Die sind neugierig, die lernen jeden Tag neue Dinge und die fühlen sich zugehörig zu einer

00:25:08: Familie.

00:25:09: Die stellen das auch gar nicht in Frage.

00:25:10: Bei jungen Erwachsenen ist es ja eher Karriere, Beziehungen, unabhängig werden, das sind

00:25:15: so die großen Sinn-Schritte, oder wo man Sinn findet, das ist der nächste.

00:25:22: Und dann, so Menschen unserm Alter, da geht es ja eher darum, Sinn erleben durch Familie,

00:25:29: die Kinder groß zu ziehen, denen was Gutes mitzugeben, sich gesellschaftlich zu engagieren

00:25:36: oder eben Wissen weiterzugeben.

00:25:39: Aber das sind ja jetzt so statistische Posten.

00:25:42: Also ich meine, es kann ja auch, wenn ich als Kind in die Beispiel Jugendfeuerwehr eintrete,

00:25:47: dann ziehe ich das bis zum Lebensende durch und habe immer den Sinn darin gesehen.

00:25:51: Ja, das sind vor allen Dingen, ich sage jetzt auch erstmal nur so grobe Oberbegriffe, wie

00:25:56: das jeder dann wieder individuell für sich füllt, dieses gesellschaftliche Engagement.

00:26:00: Oder ob da, ich sage jetzt mal, also gerade jetzt Beispiel Feuerwehr, da kann ja auch ganz

00:26:06: viel Neugier in der Kindheit unterstecken.

00:26:08: Ja, erst mal, ja.

00:26:09: So, davon von Neugier geleitet, dreht er ihn...

00:26:11: Kann ich einen Schlauch halten und Wasserspritzen?

00:26:12: Und wie ist das mit Feuer und solche Geschichten?

00:26:15: Und dann irgendwie, es gibt auch Genügen, die erst vielleicht in die Jugendfeuerwehr

00:26:19: gehen, die geht ja irgendwie, glaub ich, ab 8 kann man da ja reingehen, und die dann mit

00:26:22: 14, wenn die Pubertät kommt, wieder rausgehen, weil sie den Sinn nicht mehr sehen.

00:26:26: Also das wandelt sich.

00:26:27: Sinn ist dynamisch.

00:26:28: Auf der einen Seite.

00:26:29: Auf der anderen Seite.

00:26:30: Sinn ist dynamisch, hab ich mir auch.

00:26:33: Auf der anderen Seite entwickeln wir aber auch Sinn für uns, der, ich sag jetzt mal,

00:26:42: überdauernd ist.

00:26:43: Also ich kann mir schlecht vorstellen, ich kann es ja jetzt noch nicht sagen, das kann

00:26:47: ich erst in 40 Jahren sagen.

00:26:48: Also ich hab so diese Idee, dass diesen Sinn, den ich sehe, meine Fähigkeiten und Talente

00:26:53: zum Wohle aller einzusetzen, ich glaube nicht, dass ich den nochmal überschreiben kann,

00:26:59: zu dem ich tue es nicht mehr.

00:27:01: So, weil das einfach so ein Nordständ ist und wenn ich zurückblicke, interessanterweise,

00:27:07: war das immer das, was mich geführt hat.

00:27:09: Und ich kann ja nur rückwärts verstehen, ich kann nur, ja, warum ich manche Dinge getan

00:27:16: habe und welche nicht.

00:27:17: Kann man den Sinn denn messen?

00:27:21: Also rein faktisch kannst du den messen, es gibt tatsächlich, ja, es gibt tatsächlich,

00:27:27: ich wollte es philosophisch fragen und jetzt, wie kann man das, Blutdruck oder was?

00:27:31: Ne, es gibt richtige Sinn, also Skalen, die den Sinn im Leben durchfragen, also Fragebögen

00:27:37: gibt es tatsächlich, kannst du messen.

00:27:38: Ah ja, und dann findet man also mit Fragebögen zu dem Sinn, dem man, ah ja, das ist doch

00:27:42: super.

00:27:43: Ob man da gut aufgestellt ist.

00:27:45: Man kann sich aber auch tatsächlich immer wieder, ja, es geht da ums Reflektieren.

00:27:49: Also ich glaube, die einfachste Frage ist da wirklich die Dinge, die ich tue erfüllen,

00:27:57: also schenken die mir Energie oder rauben sie mehr Energie?

00:28:01: Ich bin nicht weg.

00:28:05: Ne.

00:28:06: Ich schreibe mit.

00:28:07: Schenken die mir Energie.

00:28:10: Es kommen mir sofort, ob ich das schon mal gehört hätte, Michael.

00:28:13: Ja, das habe ich auch.

00:28:14: Das ist jede zweite Sendung, glaube ich.

00:28:16: Nein, das vielleicht nicht, aber es ist so wichtig, sich dabei zu beobachten, zu reflektieren,

00:28:21: das was ich tue.

00:28:22: Und wir hatten das, glaube ich, schon mal beim Thema Werte.

00:28:26: Das kann gut sein, dass wir das beim Thema Werte schon mal hatten oder Dankbarkeit auch.

00:28:30: Und immer dann zu schauen, ich kann natürlich nicht alles loslassen, was mich ermüdet,

00:28:35: weil das gehört auch zum Leben dazu, Fenster putzen oder sowas.

00:28:38: Und sich dann einen neuen Sinn zu geben oder einen Sinn dafür zu geben, weil das in einem

00:28:44: größeren Zusammenhang zu stellen.

00:28:45: Ich arbeite nur mit mir.

00:28:47: Also man arbeitet nur mit sich selbst.

00:28:49: Und man darf sich da wirklich die Wege suchen, die einem gut tun.

00:28:52: Und wenn ich jetzt, ich nehme jetzt wirklich, man das Fenster putzen möchte, das auch ablehne

00:28:56: innerlich.

00:28:57: Und dann aber zu sagen, irgendwie, ja, ich tue es jetzt einfach dafür, dass das Haus

00:29:03: wieder als Wertschätzung dafür, dass wir schön wohnen und dass ich ein schönes Leben

00:29:09: habe und dass ich jetzt gerade Zeit habe, das zu tun, dass die Sonne scheint und wieder

00:29:13: durchscheinen kann.

00:29:14: Das wirklich in einen sinnvollen, sinnhaften Zusammenhang zu setzen.

00:29:18: Und dann fällt es einem viel leichter, weil Sinn eine positive Emotion ist und dadurch

00:29:24: eben diese negativen Energien von Ablehnung, kein Bock und so einfach ausgleicht.

00:29:29: Das ist ja im Kleinen, aber das fördert ja dann auch, ich sag mal Resilienz.

00:29:33: Also ich sag mal, ich komme dadurch ja auch durch große Krisen, wenn ich da so ein Bötchen

00:29:38: des Sinnes habe.

00:29:40: Und da muss man immer ganz vorsichtig sein.

00:29:42: Aber ich habe zum Thema Resilienz auch schon gesagt.

00:29:45: Also es gibt so Ausdrücke, wie wenn ich einen Sinn in einer Krise entdecke, dann kann ich

00:29:51: sie integrieren, ansonsten nicht.

00:29:52: Was aber dich bedeutet, dass wir immer erst Krisen erleben müssen, damit wir nächsten

00:29:58: Schritt machen oder so.

00:29:59: Aber oft ist es ja einfach so, dass auch da wieder rückblickend eine Krise, ein Verlust,

00:30:05: eine schwierige Phase etwas für uns gebracht hat, als Geschenk mitgebracht hat, als Wachstum,

00:30:12: als Umschritt, als Klarheit, als wie auch immer, als Veränderung, die positiv war in

00:30:18: unserem Leben nach hinein.

00:30:20: Und wenn wir das erkennen, dann wird aus dieser schlimmen Erfahrung eine wichtige Erfahrung

00:30:31: und diese Wertigkeit, diese Negativität wird reduziert.

00:30:35: Das heißt nicht, dass wir dann nicht noch traurig darüber sein dürfen, was passiert

00:30:39: ist oder dass wir uns nicht noch ärgern dürfen oder wütend sein dürfen.

00:30:43: Aber je mehr wir erkennen, was uns das auch positiv ist, gebracht hat und das geht erst

00:30:48: im Nachhinein nach einer gewissen Zeit, desto mehr können wir uns von dem Schmerz lösen,

00:30:54: der damit zusammenhängt.

00:30:55: Aber ich muss nicht Katastrophen erleben.

00:31:00: Nein, auf gar keinen Fall.

00:31:01: Auf gar keinen Fall.

00:31:03: Ich habe mich ja noch so gefragt, der Sinn schwingt ja immer mit.

00:31:10: So, ich mache mir Gedanken zum Thema Sinn.

00:31:13: Aber sich auf ihn zu konzentrieren ist natürlich auch nicht einfach.

00:31:17: Also wir werden ja immer wieder abgelenkt, ich sage mal durch Konsum oder könnte ich

00:31:22: mir jetzt einmal vorstellen, der größere Grill ist ja nötig, um leckeres Essen zu bekommen.

00:31:28: Oder also, nee, es ist ja nicht eigentlich.

00:31:34: Aber es ist doch gesellschaftlich so, es gibt doch diesen, ja, diesen gesellschaftlichen

00:31:42: Anspruch immer, wo ich dann dadurch manövrieren muss mit meiner Sinnvorstellung vielleicht.

00:31:48: Das ist richtig.

00:31:51: Aber auch da ist es wichtig, in die Selbstreflektion zu gehen und zu gucken, welchen gesellschaftlichen

00:31:58: Vorstellungen kann ich denn meinen eigenen Sinn eigentlich, also kann ich einen Sinn abgewinnen.

00:32:04: Lugo, aber wenn ich jetzt Gemeinschaft geil finde, dann muss ich da ja auch irgendwie

00:32:12: mitspielen ein bisschen.

00:32:13: Ja, aber also, wir nehmen jetzt mal den Grill.

00:32:16: Ja, ich hätte den Grill.

00:32:18: Wir nehmen jetzt den Grill.

00:32:20: Ich kann ja auch leckeres Essen auf einem ganz normalen Grill zaubern.

00:32:24: Ja, gehen geht das, aber das sind ja diese gesellschaftlichen Barrieren an sich, oder?

00:32:33: Ich empfinde das gerade gar nicht.

00:32:36: Ich denke mal eben kurz drüber nach.

00:32:38: Also, wir müssen es nicht so empfinden, aber ich könnte mir vorstellen, dass das so ist.

00:32:42: Also, dass Leute jetzt sagen, mein Sinn ist der, aber dann habe ich da die Normen der

00:32:49: anderen und ich ...

00:32:50: Ja, das sagst du so.

00:32:53: Mein Sinn ist der, aber ...

00:32:55: Genau, aber da ist natürlich eine enorme Barriere, um darüber zu kommen.

00:33:02: Und ich bin mir sehr ziemlich sicher, dass je breiter ich bin, meinem Sinn im Leben Ausdruck

00:33:10: zu verleihen, desto eher schaffe ich jetzt diese Barriere zu überwinden und dazu zu

00:33:15: stehen, dass ich nur den kleinen Grill habe, weil dieser kleine Grill Sinn für mich bringt.

00:33:20: Und ich auch bereit bin, die Menschen oder mich von den Menschen unbeeindruckt zu lassen,

00:33:27: für die das quasi ein Fropar ist, so einen kleinen Grill zu haben.

00:33:33: Schönes Beispiel mit dem Grill.

00:33:35: Wir vergoot, dass wir keine Intros mehr machen, sonst wäre das jetzt im Intro gelandet.

00:33:40: Eigentlich ja Quatsch.

00:33:41: Es gibt im Übrigen ein ganz, ganz tolles Konzept aus dem japanischen, das heißt Ikigai.

00:33:48: Hast du da schon mal was von der CL gehört?

00:33:49: Ja, natürlich.

00:33:50: Ich wäre jetzt selbst drauf gekommen.

00:33:55: Kommt das noch?

00:33:57: Nein, nein, nein.

00:33:59: Jetzt sehen wir von Ikigai.

00:34:01: Ikigai ist ein ganz schönes Konzept, das kann man auch mal googeln, wenn man sich dann noch

00:34:04: mehr, es gibt auch ein tolles Buch dazu.

00:34:06: Natürlich von einem Japaner, dessen Namen ich nicht kenne, was ich auch nicht sprechen

00:34:11: kann, aber es ist auch in Deutsch.

00:34:13: Ist ein japanisches Konzept und Ikigai heißt eigentlich so was wie Grund des Seins oder

00:34:19: das wofür es sich zu Leben lohnt übersetzen lässt.

00:34:22: Und Ikigai, dieser Begriff, beschreibt eigentlich die Schnittmenge aus vier Bereichen.

00:34:29: Die erste Bereiche ist, da geht es um die Leidenschaft.

00:34:33: Also was liebst du?

00:34:37: Das zweite ist das Talent.

00:34:40: Worin bist du gut?

00:34:42: Der dritte Teilbereich ist der Beitrag zur Gesellschaft.

00:34:48: Was braucht die Welt?

00:34:50: Von dir?

00:34:52: Ja, erstmal was braucht die Welt.

00:34:54: Es ist ja Ikigai ist dieser, also du kannst dir das wie vier Kreise vorstellen und der

00:34:58: Mittelpunkt der alles umschließt.

00:35:00: Das ist Ikigai.

00:35:02: Also was liebe ich?

00:35:04: Was kann ich gut?

00:35:06: Oder worum bin ich gut?

00:35:08: Was braucht die Welt?

00:35:10: Und das vierte ist und das finde ich so schön, die berufliche Perspektive.

00:35:13: Wofür kann ich bezahlt werden?

00:35:16: Und wie kann ich meine Werte, meine Talente, meine Stärken mit in die Arbeit

00:35:22: Welt nehmen? Also für alle die, die sich mit Berufsfindung, Neuorientierung

00:35:26: tatsächlich beschäftigen?

00:35:28: Weil viele, es ist ja erstmal andersrum.

00:35:30: Ich sehe zu, dass ich an die Knie komme und dann, also so habe ich, kann ich

00:35:34: vorher mal gucken und dann sehen, wie kriege ich damit dann Geld.

00:35:39: Genau, genau.

00:35:41: Also sollte man sich natürlich, kann man sich zu jeder Phase des Lebens mit beschäftigen,

00:35:45: Logo.

00:35:47: Aber gerade für Schulabgänge zum Beispiel.

00:35:49: Aber genau, es ist ja wichtig für die, die vielleicht jetzt in wenigen Monaten,

00:35:54: Jahren eine Schulentscheidung oder eine Person eine Entscheidung fällen wollen.

00:35:58: Genau.

00:36:00: Oder jemand, der gerade aufgrund einer Krankheit aus seinem Beruf

00:36:02: ausscheiden muss und jetzt wirklich davor steht, was mache ich jetzt neu,

00:36:06: was will ich machen, sich mal damit zu beschäftigen, was mache ich gerne,

00:36:09: was liebe ich eigentlich, was kann ich gut, was, was kann ich, was davon braucht

00:36:14: die Welt und wie kann ich das quasi monetarisieren?

00:36:18: Gut, das kann man aber natürlich auf kleineren Hebelchen immer machen.

00:36:22: Immer.

00:36:23: Also kann ich ja innerhalb der Welt, in der man sich ja schon bewegt.

00:36:27: Würde ich jetzt mal sagen, wenn ich diesen, also lohnt sich den Iki Geisig zu kaufen,

00:36:32: gibt es bestimmt auch schon gebraucht auf dem Flohmarkt mal,

00:36:34: wenn das so viele Leute gelesen haben.

00:36:36: Auf jeden Fall.

00:36:37: Also es gibt den gibt es auf jeden Fall, das gibt es in, ich glaube den gibt es auch

00:36:40: als von GU vom Verlag.

00:36:42: Das ist glaube ich so ein richtig schönes Buch.

00:36:45: Aber das ist so, als ich das in einer Weiterbildung gesehen habe

00:36:49: oder dieses Prinzip so kennengelernt habe, das ist total schön,

00:36:53: weil das auch pragmatisch ist.

00:36:55: So war das eben Sinn auch runterbricht auf unser ganz normales Leben.

00:37:00: Ja, hätte ich jetzt, hätte ich jetzt das Klang so schon wieder nach genau

00:37:07: ein Buch davon, aber wenn du sagst, dass es so ist,

00:37:11: dann will ich mich den 300 Seiten öffnen.

00:37:14: Ich glaube so viele sind es nicht.

00:37:16: Aber mach das mal.

00:37:17: Schade ja nicht.

00:37:18: Am besten bringst du es mir mit.

00:37:20: Ich habe es ja nicht.

00:37:21: Was?

00:37:22: Wie hast du es denn gelesen?

00:37:23: Ich habe es nicht gelesen.

00:37:24: In der Weiterbildung ist uns das vorgestellt worden,

00:37:27: dieses Prinzip und wir haben damit gearbeitet.

00:37:29: Oh, noch besser.

00:37:30: Ja.

00:37:31: Dann höre ich dir jetzt einfach weiter zu.

00:37:33: Ja, ich musste tatsächlich feststellen.

00:37:36: Du wusstest schon alles?

00:37:38: Nein, das nicht.

00:37:39: Aber als ich das ausgefüllt habe, bin ich mit meinem Beruf gerade

00:37:43: mit meinem Tunen, siehst du das Eichhörnchen?

00:37:45: Ich habe es mehrfach gesehen, ich habe mich nicht getraut,

00:37:47: das anzusprechen.

00:37:48: Jetzt gerade.

00:37:49: Das musst du mir doch sagen.

00:37:50: Doch, doch.

00:37:51: Ja, ich liebe das.

00:37:52: Ja, ich will das.

00:37:53: Ich habe es, es ist momentan zwei Eichhörnchen,

00:37:55: die sehr viel tausend sind.

00:37:57: Aus dem irritiert es mich, wenn ich dir was erzähle

00:37:58: und du an mir vorbeigeguckt.

00:38:00: Und ich wieder.

00:38:01: Aber ich fühle mich dann ungehört.

00:38:04: Ja, aber du kannst ja auch.

00:38:05: Ich meine, das ist ja häufig in deinem Leben so.

00:38:08: Eigentlich nur in einer Familie.

00:38:10: Nein, das war nicht ein Eichhörnchen, das war ein Vogel.

00:38:12: Ich dachte schon, wie kommt es jetzt da?

00:38:13: Also beim nächsten Mal, wenn ich es befürchte,

00:38:15: wir sehen es in dieser Folge "Ruh im Bewusel nicht mehr",

00:38:19: weil wir uns jetzt dringend noch zum Praktischen kommen.

00:38:25: Ja.

00:38:26: Wie integriert man Sinn, nachhaltig in den Alltag?

00:38:29: Also wir haben jetzt so ein bisschen gelernt,

00:38:30: wie man ihn herausfindet, nicht zum Schluss durch den netten

00:38:32: Jabana, der uns da nochmal seine Kreise und den Baum und so weiter.

00:38:37: Aber wie integriert man ihn denn nachhaltig in den Alltag,

00:38:41: eben dass ich nicht mehr die Verpflichtung habe,

00:38:43: den größten Grill zu haben, sag ich mal?

00:38:45: Eigentlich gibt es.

00:38:46: Wenn es nicht der Sinn ist.

00:38:47: Viel, sehr klare Schritte, um Sinn mehr in den Alltag zu integrieren.

00:38:51: Auch da bewusst machen, das ist ein Prozess,

00:38:53: das geht nicht von heute auf morgen.

00:38:55: Ich versuche mehr und mehr, meine täglichen Entscheidungen

00:38:59: an den eigenen Werten auszurichten.

00:39:02: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:39:05: Dann sollte ich lernen, mehr Zeit für Tätigkeiten einzuplanen,

00:39:10: die von mir als sinnvoll empfunden werden.

00:39:14: Das Dritte ist, also Sinn entsteht eben durch diese Verbindung

00:39:20: mit etwas größeren Beziehungen zu pflegen, die Sinnstiften.

00:39:24: Sich dafür Zeit nehmen.

00:39:26: Da ist doch wieder dieses ganze Seligmann Konzept.

00:39:30: Das vereint sich doch alles wieder.

00:39:32: Ja, das findet zusammen.

00:39:35: Deswegen stellen wir das ja auch vor,

00:39:37: weil das wirklich eine schöne Geschichte ist.

00:39:39: Und das andere ist tatsächlich, auch das haben wir schon ganz oft gesagt,

00:39:43: selbst Reflexionen zu kultivieren.

00:39:45: Sich regelmäßig zu hinterfragen, ob der aktuelle Lebensweg noch stimmig ist.

00:39:50: Ob der noch für mich stimmig ist.

00:39:53: Ja, und dann geht es, ich weiß, was du, ich kann ja vorhersehen mittlerweile.

00:39:57: Ich weiß, dass du mich jetzt fragen willst,

00:39:59: und wie kann ich das machen?

00:40:01: Ja, klar, das muss irgendwie praktisch sein.

00:40:04: Hier gibt es wieder eine Übung, klar.

00:40:07: Wir fallen natürlich schon wieder ein Buch ein und einen Tagebuch führen.

00:40:11: Ja, richtig.

00:40:13: Also ein Art Sinn-Tagebuch.

00:40:15: Liebe Leute, heute gebe ich den Tipp mal.

00:40:17: Es wird ein Sinn-Tagebuch, gelegt euch aufs Nachtschränkchen, macht jeden Abend.

00:40:20: Nein, bitte, Michael.

00:40:22: Ja, mach mal, was willst du denn hier machen?

00:40:24: Ja, mit dem Sinn, was ich tolles erlebt habe,

00:40:27: und dann gucke ich mal, was ich möchte, ich möchte ich sinnvolles am nächsten Tag erleben.

00:40:30: Zum Beispiel.

00:40:32: Will ich jetzt bitte.

00:40:34: Also man könnte zum Beispiel reflektiv fragen, sich am Abend zuvor,

00:40:37: oder sich am Abend zu fragen, was habe ich heute sinnvolles erlebt.

00:40:40: Tolles, etwas, was mich begeistert hat, ist ja auch etwas.

00:40:44: Und man kann sich morgens zum Beispiel fragen,

00:40:47: um eben das Thema Werte mehr zu etablieren.

00:40:50: Wie kann ich heute oder wie kann ich heute meine Werte leben?

00:40:54: Wie kann ich heute meine Werte in meine Entscheidung mit einfließen lassen?

00:40:58: Und dann gibt es so die Möglichkeit, sich mal zu überlegen,

00:41:03: kann ich es schaffen einmal in der Woche, oder dreimal in der Woche, oder jeden Tag,

00:41:09: bewusst etwas tun, was Bedeutung hat.

00:41:12: Also in die, zum Beispiel in einem Freund helfen, oder so.

00:41:16: Also das sind strukturell auch Anlegend mehrmals die Woche.

00:41:20: Genau.

00:41:21: Oder einmal die Woche, oder wie auch immer.

00:41:23: Genau.

00:41:24: Also es geht wirklich auch da wieder bei die kleinen Schritte.

00:41:26: Und wir können die Dankbarkeit nutzen, indem wir uns mit Dankbarkeit auf das fokussieren,

00:41:31: was für uns bereits Sinn hat und uns bereits erfüllt.

00:41:36: Das ist auch eine schöne Praxis.

00:41:39: Ja, das sind wir doch wieder bei den praktischen Tipps.

00:41:44: Wir nennen sie ja nicht mehr so, wie wir sie mal genannt haben.

00:41:46: Das muss auch nicht.

00:41:47: Nee.

00:41:48: Irgendwie ist es raus.

00:41:49: Wir gehen ja mit der Veränderung.

00:41:50: Ja.

00:41:51: Wir gehen nächstes Mal weiter.

00:41:53: Ja.

00:41:54: Permanent zum Permanent.

00:41:56: Schön.

00:41:57: Den Wort mit "wurde ich auch schon bring permanent".

00:42:00: Aber ich fände das nicht so.

00:42:01: Also das ist ja Licht irgendwie auf der Hand.

00:42:02: Ja, du hast die noch nicht gebraucht.

00:42:04: Nein, deswegen habe ich nicht mal vertreten.

00:42:06: Permanent in Richtung gelungenes Leben mit dem Permanent-Modell von Martin Seligmann.

00:42:12: Und nächste Woche machen wir endlich positive Emotionen.

00:42:15: Du hast es ja vorhin schon erzählt.

00:42:17: Ja, stimmt.

00:42:18: Was bleibt noch?

00:42:20: Mein Sinn des Tages ist der...

00:42:22: Ja, oder nicht?

00:42:23: Ja, auf jeden Fall.

00:42:24: Reich mal die Schale da drüben, bitte.

00:42:26: Ich komme mit meinen Orangen und sagen,

00:42:28: Ärmchen nicht daran, du sitzt näher.

00:42:30: Soll ich...

00:42:31: Nein, diesmal suchst du für uns beide aus.

00:42:33: Noch einmal ein paar.

00:42:35: Ich wollte auch wieder packen lassen.

00:42:38: Nächste Mal.

00:42:39: Wir sollten die wirklich selber packen.

00:42:41: Das sollten wir vertreiben.

00:42:43: Ich habe ja vorhin ein Tee getrunken.

00:42:45: Achtsamkeit bremst nicht, sie beschleunigt.

00:42:48: Ah, da kann ich auch schon was zu sagen.

00:42:51: Ja.

00:42:52: Ich habe letztens auch...

00:42:53: Du kannst was zum Thema Achtsamkeit sagen, Michael.

00:42:55: Du überrascht mich immer wieder.

00:42:57: Ich habe letztens etwas gelesen.

00:42:59: Das fand ich auch sehr erhellend für mich,

00:43:01: wo ich auch gedacht habe, ja, stimmt.

00:43:02: Das stimmt so.

00:43:03: Also ich wusste das schon, aber ich habe es nie so ausdrücken können.

00:43:06: Dass Achtsamkeit immer so sanft klingt.

00:43:09: Aber eigentlich ist Achtsamkeit auch echt oft etwas,

00:43:12: was ziemlich bestimmt sein muss.

00:43:15: Und wo man auch mal durchgreifen muss.

00:43:18: Und das ist gar nicht so weich und so weich gespült,

00:43:20: wie man denkt, Achtsamkeit.

00:43:22: Dass man damit auch nicht so ein falsches Vorstellung hat,

00:43:27: "Ah, es wird achtsam."

00:43:29: Er sagt es so wattebauschmäßig.

00:43:30: Ist es gar nicht.

00:43:31: Weil wenn ich wirklich auf mich achte,

00:43:33: dann treffe ich auch ziemlich...

00:43:34: harte Entscheidung.

00:43:35: harte Entscheidung, genau.

00:43:37: Das ist so.

00:43:38: Und mir fällt noch was ein, was ich sagen wollte,

00:43:40: was mir wichtig ist zu dem Thema Sinn.

00:43:43: Was mir, als ich gestern Abend darüber nachgedacht habe,

00:43:46: eingefallen ist.

00:43:47: Ich finde, dass wir uns sehr oft in der Utopie,

00:43:51: dass unser Leben unendlich ist, verlieren.

00:43:54: Und sich immer wieder die eigene Endlichkeit bewusst zu machen,

00:43:58: kann total gut haben, sein Leben immer wieder zu justieren

00:44:02: und so dem eigenen Leben eben die Bedeutung und den Sinn zu geben,

00:44:07: den es verdient.

00:44:09: Das hast du gestern mal eben so noch gedacht.

00:44:12: Hast du es nicht am Anfang dieser Erinnerung gesagt?

00:44:15: Das ist...

00:44:16: Wie das Haus hier jetzt zum Schluss erst raus.

00:44:17: Ja, weil ich jetzt denke, jetzt ist vorbei und dann fällt mir ein.

00:44:20: Ich wollte eigentlich noch was gestern Abend.

00:44:22: Ja, weil das ist ja so, ne?

00:44:24: Und das könnte ja auch Antrieb sein, seinen Sinn zu finden

00:44:28: und wirklich nach dem Sinn zu leben.

00:44:31: Wir haben diese 80 bis 90 bis 100 Jahre hier auf der Erde

00:44:34: im besten Fall, vielleicht auch nur 40, 50 oder 60.

00:44:37: Und diese wirklich zu nutzen, um...

00:44:43: im besten Falle zum Wohle aller, das will ich aber nicht aufwürden,

00:44:47: aber zu einem eigenen Wohl, seine eigenen Talente,

00:44:51: seine eigenen Stärken und seine Werte einzusetzen.

00:44:56: Daraus ergibt sich ja vielleicht auch das Wohle aller.

00:44:59: Das ist tatsächlich meistens so, ja.

00:45:01: Krass, Meike, eigentlich hätte das im Glückskick stehen sollen,

00:45:04: aber jetzt machen wir noch ganz schnell mal eine Güte.

00:45:06: Ah, für den Ton noch nicht einzifft.

00:45:09: Oh Gott, das passt du gerade so gut.

00:45:11: Das glaubt uns doch wieder keiner.

00:45:13: Doch.

00:45:14: Ja, los. Ich knack erst.

00:45:16: Also hier steht alles, was sie anfangen, wird ihnen gelingen.

00:45:21: Und ich...

00:45:22: Ja, das beruhigt mich ja.

00:45:24: Ja, mich.

00:45:25: Also, ich hab, glaube ich, seit gestern noch mich das Gefühl stimmt.

00:45:29: Dieser Glückskick-Spruch passt sogar zu dem, was du noch gesagt hast.

00:45:34: Nutzen Sie dir die eigene Endlichkeit immer vor Augenführung.

00:45:38: Ach.

00:45:39: Das Leben ist ein Licht im Winde.

00:45:42: Ja.

00:45:43: Uiuiuiuiui.

00:45:44: Ach, guck mal.

00:45:46: Damit...

00:45:47: Damit...

00:45:48: Vielleicht sollten wir daraus ein Studium machen, wie...

00:45:50: Das ist gar keinen Fall.

00:45:52: So, hier leg ich dir die ganzen Kekse hin.

00:45:54: Wie oft, dass das so ist, dass die Glückskekse wirklich zu einem passen.

00:45:59: Ja, und nicht, dass das dann jemand...

00:46:01: Dass das kein esoterischer Scheiß ist.

00:46:03: Natürlich nicht.

00:46:04: Evidence-Base-Practice.

00:46:06: Ja.

00:46:07: In diesem Sinne Glückskekse für die Welt.

00:46:12: Ja.

00:46:13: Oder für uns.

00:46:14: In diesem Sinne für uns.

00:46:15: Schül.

00:46:16: Überwuchst du uns dann draußen. Tschüss.

00:46:20: Ruhe im Gewusel.

00:46:22: Der neue Podcast mit Maike Hewing und Helge Hinsenkamp.

00:46:25: Produziert von Hinsehen Kamp.

00:46:27: Technik und Schnitt.

00:46:28: Tobias Schulze.

00:46:29: Immer freitags und überall, wo es Podcasts gibt.

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